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    Rengsdorf: FWG plagen Zukunftssorgen

    Der Rengsdorfer FWG kommt es wie eine lange vergangene Zeit vor: Bei den jüngsten Wahlen des Verbandsgemeinderats stellte sie eine 32 Personen starke Liste. Stand heute würde man für die im September anstehenden Wahlen keine zehn Leute zusammenkriegen, sagt der Vorsitzende Dieter Kröll. Vor allem, dass die jüngeren Mitglieder fehlen, bereitet ihm Sorgen.

    Foto: FWG Rengsdorf

    Es ist ein allgemeines Problem, das nun die Freie Wählergemeinschaft voll trifft, hat der stellvertretende Vorsitzende Arno Kuhlendahl erkannt. Ob Vereine oder Chöre: Sie alle hätten damit zu kämpfen, genügend Mitglieder zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren. Dass es gerade die jüngeren sind, die wenig Interesse zeigen, sich kommunalpolitisch einzubringen, kann Kuhlendahl nicht so recht nachvollziehen. „Jemand im Alter von 30 oder 40 Jahren mit Kindern müsste doch Interesse haben, sein Umfeld zu gestalten.“

    Man habe Stammtische veranstaltet, und für die Älteren auch eine Rentnergruppe ins Leben gerufen, die sich ein bis zwei Mal monatlich treffen sollte. „Interesse gleich null“, resümiert Kröll. So bleibt bis heute vieles an ihm selbst hängen. Man brauche jemanden, wie den jetzigen Vorsitzenden, der vorneweg geht, in zwei Räten und in Ausschüssen vertreten ist, sagt Kuhlendahl. Kröll sagt, er würde sofort an einen jüngeren Nachfolger übergeben. Doch bis dahin ist es ein langer Weg, glaubt Kuhlendahl. „In Wirklichkeit suchen wir erst mal nur Indianer und nicht gleich einen Häuptling. Das wird schon schwierig genug.“ Erst dann könne man an eine sukzessive Übergabe denken.

    Bedeutend früher steht da die VG-Wahl an. Und da sehen die Vorsitzenden das nächste Problem auf sich zukommen. Da die Waldbreitbacher FWG über eine homogene Struktur verfüge, glauben sie, dass die Rengsdorfer Seite im gemeinsamen Rat unterrepräsentiert sein könnte.

    „Es sind die üblichen Verdächtigen“, sagt Kröll über die Rengsdorfer FWGler, von denen klar ist, dass sie für den neuen VG-Rat kandidieren würden. Die Wählergemeinschaft sehen Kröll und Kuhlendahl zwar vor einer schwierigen Zukunft, aber in keiner aussichtslosen Lage. Man wolle sich weiter für die Bürger einsetzen. Gerne in Zukunft mit ein paar mehr kommunalpolitisch aktiven Bürgern an ihrer Seite.

    Von unserem Redakteur Robin Brand

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