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Dattenberg

Ortseingang: Antoniusbrunnen spendet bald wieder Wasser

Der Antoniusbrunnen war einst zentrale Wasserquelle für den Ort. Im Rahmen der Sanierung des Ortseingangs soll der Brunnen wieder mehr in den Fokus rücken. Dank eines geplanten Troges können Bürger hier in Zukunft wieder Wasser holen.

Die Rohre deuten es bereits an: Auf der rechten Seite soll ein Trog entstehen, in dem das Wasser aus dem Antoniusbrunnen künftig aufgefangen werden soll. Dattenberger sollen ihren Brunnen wieder nutzen können.  Foto: Nina Borowski
Die Rohre deuten es bereits an: Auf der rechten Seite soll ein Trog entstehen, in dem das Wasser aus dem Antoniusbrunnen künftig aufgefangen werden soll. Dattenberger sollen ihren Brunnen wieder nutzen können.
Foto: Nina Borowski

Von unserer Redakteurin Nina Borowski

Die Baustelle am Dattenberger Ortseingang ist nicht zu übersehen. Hinter den rot-weißen Bauzäunen liegen große blaue Rohre bereit. Durch andere Rohre, die vom Hang zum Kanal führen, plätschert leise Wasser. Die Baustelle ruht zurzeit, wie Ortsbürgermeister Dieter Runkel auf Nachfrage der RZ mitteilt. Denn aus dem Hang kommt Wasser. "Wir sind in Dattenberg sehr wasserreich und haben viele Quellen", betont er. Entsprechende Rohre, die das Wasser auffangen sollen, sind bestellt. "Im Januar wird es auf der Baustelle weiter gehen", sagt Runkel.

Die Ortsgemeinde plant an den Antoniusbrunnen einen Trog zu bauen, in dem das Wasser zwischengespeichert wird: "Hier kann sich die Bevölkerung Wasser zur Gartenbewässerung oder ähnliches holen", so der Ortschef weiter.

Der Ortsgemeinderat hat sich für einen Trog mit einer Länge von 2,5 Metern und einer Breite von 0,6 Metern ausgesprochen. In diesem Auffangbehälter wird sich ein Wasserstand von 45 Zentimetern einstellen. Da ständig Wasser in den Antoniusbrunnen zufließt, wird das überlaufende Wasser laut Plänen an einen Kanal, der an den verrohrten Wallbach angeschlossen ist, weitergeleitet.

Mit den Sanierungen rund um den Ortseingang will die Gemeinde das ursprüngliche Bild wieder hervorheben. Der Antoniusbrunnen ist die älteste Wasserstelle von Dattenberg. Bis in die 1930er-Jahre floss das überschüssige Wasser durch hölzerne Rinnen in Steintröge, in denen die Frauen ihre Wäsche spülten. Auch später noch nutzten die Einheimischen den Brunnen als Wasserquelle.

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