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    Nussknackermarkt: Neues Team nimmt das Heft in die Hand

    Der Engerser Nussknackermarkt soll dauerhaft erhalten bleiben - auch nach dem Rückzug des Möhnenvereins aus der Organisation der traditionellen Großveranstaltung im Schlosshof. Dafür hat sich jetzt unter dem Dach des Bürgervereins (BV) ein elfköpfiges Organisationsteam gebildet, das das Heft in die Hand nehmen will.

    Von unserem Redakteur Ulf Steffenfauseweh

    "Wir sind auf einem guten Weg, vor allem weil die Aufgaben auf viele Schultern verteilt sind", kommentierte der BV-Vorsitzender Bernd Wolff nach der konstituierenden Sitzung zufrieden. "Bislang haben Uschi und Thomas Bender sich um fast alles kümmern müssen. Klar, dass das irgendwann zu viel wird. Diese Gefahr dürfte bei dem neuen Team nicht mehr bestehen. Daher bin ich zuversichtlich, dass das eine dauerhafte Geschichte wird", ergänzte er im Gespräch mit der RZ.

    Konkret gehören dem Team neben ihm und dem Ehepaar Bender Josef Jungbluth, Martin Hahn, Jürgen Moritz, Jürgen Wittlich, Herbert Melsbach, Günter Beßler, Gottfried Brubach und Ortsvorsteher Dieter Neckenig an. Während sich Hahn und Moritz in erster Linie um Werbung und Pressearbeit kümmern, sorgt Wittlich für die Helfer, Brubach kontrolliert die Finanzen, und Breßler übernimmt die Elektronik. Durch Jungbluth kommt zudem die benachbarte Josefsgesellschaft mit ins Boot.

    Solidaritätstaler zur Finanzierung des Marktes

    Wie Wolff berichtet, hat sich das Team auch schon Gedanken um einige neue Maßnahmen gemacht. So überlegt es, einen "Solidaritätstaler" zur Finanzierung des Marktes einzuführen. Ähnlich wie beim Deichstadtfest in Neuwied sollen die erwachsenen Besucher diesen freiwillig für 1 Euro am Eingang zum Schlosshof erwerben.

    "Bislang lag der Markt immer in Händen eines Vereins, der aus den Einnahmen aus dem Versorgungszelt auch das Drumherum, wie zum Beispiel die Musik, finanziert hat", erklärt Wolff. "Wenn das jetzt der Bürgerverein macht, dann hat diese Einnahmen nicht", gibt er zu bedenken, unterstreicht aber gleichzeitig, dass dies "noch nicht zu Ende gedacht" sei. Möglicherweise werde man sich stattdessen auch bei der Live-Musik, die bislang mit insgesamt 700 Euro zu Buche schlägt, ein wenig einschränken.

    Historische Postkarten

    Zur Finanzierung wird außerdem überlegt, historische Postkarten aufzulegen und bereits im Vorfeld der Veranstaltung zu Gunsten des Marktes in den örtlichen Geschäften zu verkaufen.

    Entscheiden ist noch nicht, ob es weiterhin ein großes zentrales Zelt geben soll. Die Signale deuten aber auf eine Fortführung hin. Dann würden die bewährten Möhnen die eine Hälfte der Bewirtung (Würstchen und Glühwein) übernehmen. Für die andere Hälfte (Reibekuchen und Glühwein) wird noch ein anderer Verein gesucht. Entsprechende Vorgespräche sind bereits gelaufen.

    Die Vergabe der Stände werden auch weiterhin Uschi und Thomas Bender übernehmen - ab jetzt unterstützt von Bernd Wolff. Mit Dieter Matheis und Axel Kalb wollen zudem zwei Engerser, die sonst nicht dem Orgateam angehören, um die Angebote in der Alten Schlossstraße kümmern und auch die entsprechenden Absprachen mit den Anwohnern treffen.

    Bäume für die Dekoration

    Außerdem ist bereits mit dem Forstamt gesprochen worden, sodass für die Dekoration wieder Weihnachtsbäume selbst geschlagen werden dürfen. Hier will sich unter anderem die Josefsgesellschaft einbringen.

    Wolffs Fazit nach all dem: "Die Rettung ist auf einem guten Weg. Erfreulicherweise haben sich auch viele Leute gefunden, die nicht in den Vereinen organisiert sind, aber mithelfen wollen, dass diese Veranstaltung erhalten bleibt", resümiert er und betont: "Das ist auch wichtig, weil diese Leute neue Ideen mit hereinbringen - egal, ob die sich dann auch alle umsetzen lassen."

    Der Nussknackermarkt findet wie immer am ersten Adventswochenende statt. In diesem Jahr ist das am 28./29. November. Geöffnet sein wird der Markt am Samstag von 11 bis 20 Uhr, am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

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