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    NiederbreitbachNiederbreitbach profitierte von Baugebieten

    Während in vielen Gemeinde die Einwohnerzahl nach unten geht, zeigt sich in Niederbreitbach der entgegengesetzte Trend: Seit 2004 verzeichnet Ortsbürgermeister Bruno Hoffmann einen stetigen Anstieg: von ehemals weniger als 1500 Einwohnern auf aktuell 1567. Die Zunahme erklärt sich Hoffmann vor allem mit den Neubaugebieten, die die Gemeinde Anfang des Jahrtausends ausgewiesen hat.

    Niederbreitbach - Während in vielen Gemeinde die Einwohnerzahl nach unten geht, zeigt sich in Niederbreitbach der entgegengesetzte Trend: Seit 2004 verzeichnet Ortsbürgermeister Bruno Hoffmann einen stetigen Anstieg: von ehemals weniger als 1500 Einwohnern auf aktuell 1567. Die Zunahme erklärt sich Hoffmann vor allem mit den Neubaugebieten, die die Gemeinde Anfang des Jahrtausends ausgewiesen hat.


    Der „Kühpfad“ ist eines von drei. 46 Bauplätze, davon 7 Doppelbauplätze, bietet die Gemeinde seit etwa dem Jahr 2000 potenziellen Häuslebauern an. 15 Grundstücke sind inzwischen bebaut. Etwas später, 2003, ließ die Kommune in Wolfenacker weitere 28 Bauplätze privat erschließen. Dort stehen schon 18 neue Häuser. Bliebe noch das sieben Bauplätze umfassende Gebiet „Auengarten“(ebenfalls seit 2003) nahe der Ortsmitte. Dort wuchsen bislang drei Eigenheime in die Höhe.
    Unterm Strich haben seit 2004 nicht weniger als 45 Häuslebauer ihr neues Heim hochgezogen. Wie Hoffmann erklärt, siedelten sich in erster Linie junge Familien an. Das wiederum führte zu einer vergleichsweise hohen Geburtenrate für Niederbreitbach. Nach absoluten Zahlen für die Verbandsgemeinde Waldbreitbach liegt nur Breitscheid mit 100 Geburten vor Niederbreitbach (91). Bezogen auf die Einwohnerzahl (Breitscheid: etwa 2200) belegt die Wiedtalgemeinde aber den Spitzenplatz.
    Diese Entwicklung versetzt die Gemeinde in die Lage, den Kindergarten unverändert mit drei Gruppen betreiben zu können. „Die Auslastung ist auf Jahre gesichert“, sagt der Ortschef. Freilich spielt da auch die vom Raumbedarf her aufwendigere Betreuung von Kindern unter drei Jahren auch eine Rolle. Dennoch, Hoffmann weiß, dass der demografische Wandel auch in Niederbreitbach vollends durchschlägt, den Zusammenhang zwischen Dorfentwicklung und Kita möchte Hoffmann trotzdem nicht von der Hand weisen.
    Davon abgesehen haben die Niederbreitbacher ihren Kindergarten ohnehin laufend erweitert und auf Ganztagsbetreuung umgestellt. Jüngst hat die Gemeinde den Antrag gestellt, die Kapazitäten von 20 auf 24 Ganztagsplätze aufstocken zu dürfen.
    Für den Ortsbürgermeister sind die Baugebiete ein Segen. Gleichwohl weiß er, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Das ist für ihn aber kein Problem: Zum einen gibt es noch genügend Bauplätze, um einen eventuellen Bedarf decken zu können. Zum anderen richtet die Gemeinde ihr Augenmerk jetzt verstärkt auf den Ortskern.

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