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    Neuwieder Gartenmarkt lockt Zehntausende Besucher

    Qualität, Kompetenz und Abwechslungsreichtum – dafür soll der Neuwieder Gartenmarkt stehen. Zehntausende von Besuchern überzeugten sich davon am Samstag und Sonntag in der in eine grüne Oase verwandelten Innenstadt. Die zahlreichen Aussteller hatten aber nicht nur Blumen und Kräuter im Angebot.

     

    Deichstadtfest-Atmosphäre im Frühling: Die neunte Auflage des Neuwieder Gartenmarktes geriet zum Volksfest. Zehntausende strömten am Samstag und Sonntag  durch die Neuwieder Innenstadt und freuten sich über die zahlreichen Angebote, die das Aktionsforum Neuwied und das Amt für Stadtmarketing zusammen mit vielen Partnern zusammengestellt hatten. „Qualität, Kompetenz und Abwechslungsreichtum – dafür steht der Markt von Anfang an“, betonte Rolf Straschweski vom Amt für Stadtmarketing. Er unterstrich die Kraftleistung seiner Mitarbeiter, die den Ausfall zweier Kollegen mitten in der Vorbereitungsphase mit viel Energie kompensierten. Er unterstrich aber auch die Leistung der Aussteller, die Neuwied fast schon im besten Buga-Sinne zu einem Blumen- und Pflanzenparadies umwandelten.

    Auf dem Luisenplatz machten saftige Zitronen Lust auf saure Ernte, am Parkhaus hatte sich die Langendorfer Straße in einen Steingarten verwandelt, und wer wollte, konnte ein Päuschen im Strandkorb einlegen. Überhaupt gestaltete sich das Shoppen auf dem Gartenmarkt trotz des riesigen Ansturms als außerordentlich bequem: Wie schon in den Jahren zuvor war ein Transportdienst eingerichtet worden, der Pflanzen und Dekorationen sicher und zur vereinbarten Zeit zum Auto brachte.

    Doch das waren längst nicht alle Attraktionen, mit denen der größte Markt seiner Art zwischen Köln und Wiesbaden aufwarten konnte. Zum zweiten Mal machten die Oldtimer der Food-Rallye Station auf dem Markt, bestens platziert in der Marktstraße, die so ober- und unterhalb der Langendorfer Straße eine deutliche Aufwertung erfuhr. Wer ohnehin schon bis zum Kräuterwind-Zelt (Post) spaziert war, der legte auch noch die wenigen Meter zur Lebensmittelfachschule zurück. Dort empfingen die Studenten ihre Gäste unter dem Motto „So schmeckt Ihr Garten“ wieder mit der Aktion „food & fun“.

    Wer, zurück im Markttreiben der Innenstadt, nur Blumen und Pflanzen erwartet hatte, der wurde freilich überrascht. Die ganze Palette der Gartengestaltung von kleineren Deko-Artikeln bis hin zur kompletten Sitzgruppe gab’s zu sehen, diesmal Vieles auch unter dem Thema des Marktes „Kinder und Garten“. Und doch waren es die Pflanzen, die immer wieder die Blicke auf sich lenkten – und die letztlich für großen Umsatz bei Sonnenschein sorgten.
    Das Besondere: Den Grad der Eigenleistung konnte jeder Hobbygärtner selbst bestimmen. Sorgfältig gezogene Großpflanzen verschafften einen realen Eindruck vom fertigen Garten, kleinere Exemplare ließen mehr Sinn für Fantasie. Floristen zeigten aufgearbeitete Arrangements in Töpfen, aber auch ungewöhnliche Zusammenstellungen mit Wurzeln, Rosttüten und Kunsthandwerk.


    Viel Aufmerksamkeit zogen die großvolumigen Zwiebeln auf sich, die auf dem Luisenplatz gleich mehrere Stände für sich beanspruchten. Fertig zum Einpflanzen versprachen sie besondere Blütenpracht in absehbarerer Zeit – ideal für ungeduldige Gartenbesitzer, die trotzdem Wert aufs selber Ziehen legen. Für alle weniger Ambitionierten boten viele Stände fertige Zusammenstellungen von Gartenpflanzen: Staudensets, Primeln in neuen Züchtungen, Frühlingsblüher für den Blumenkasten.
    Ein besonderes Highlight: Christian Havenith mit seinem „Gemüsesortenprojekt Rheinland (+) Pfalz“. Der Experte sammelt landesweit Saatgut alter und seltener Kulturpflanzen und präsentierte diese „Artenvielfalt“ vor seinem Auftritt auf der Buga in Koblenz exklusiv in Neuwied. Wer eher auf „modernes“ Gemüse setzte, der konnte natürlich auch das auf dem Gartenmarkt finden. Und siehe da: Kaum jemand schaffte es, den Markt ganz ohne Schnäppchen zu verlassen: Frühling in seiner schönsten Form ist eben verlockend. (Andrea Niebergall)

    Neuwied Linz
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