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Waldbreitbach

Neues Gebäude mitten im Ort: Investoren bebauen ab Sommer das Filetstück

Ralf Grün

Mitten in Waldbreitbach wird es in Kürze eine neue Baustelle geben. Die Rede ist vom Areal „Ehemaliges Landschulheim“ unterhalb der Pfarrkirche. Dort wollen der einheimische Viktor Schicker und ein Co-Investor ebenfalls aus Waldbreitbach einen barrierefreien Gebäudekomplex hochziehen, der künftig Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen beherbergen soll. Inzwischen befinden sich sowohl das Gemeindegrundstück als auch das Anwesen Stöbbauer im Eigentum der Investoren. „Der Bauantrag ist eingereicht“, sagt Viktor Schicker im RZ-Gespräch. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen noch in diesem Quartal beginnen.

Auf dem großen Bauschild wird deutlich, wohin die Reise auf dem Grundstück „Ehemaliges Landschulheim“ unterhalb der katholischen Pfarrkirche gehen soll: Mitten in Waldbreitbach entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus. Foto: Ralf Grün
Auf dem großen Bauschild wird deutlich, wohin die Reise auf dem Grundstück „Ehemaliges Landschulheim“ unterhalb der katholischen Pfarrkirche gehen soll: Mitten in Waldbreitbach entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus.
Foto: Ralf Grün

Zuvor steht jedoch erst einmal der Abriss des Anwesens Stöbbauer auf dem Plan. Laut Schicker ist das Wohnhaus mit der ehemaligen Bäckerei ausgeräumt. Lediglich die Syna muss noch Dachständer demontieren, über die das Haus ans Strom- und Breitbandnetz angeschlossen war. Das sollte aber schnell erledigt sein, sodass der Abriss des Gebäudes noch diese Woche anläuft.

Eine weitere Vorarbeit betrifft den von der Gemeinde entlang der Neuwieder Straße gestalteten Teil des Grundstücks „Ehemaliges Landschulheim“. Laut Schicker ist geplant, Pflaster und Gehwegplatten aufzunehmen und der Gemeinde für ein Bauvorhaben an anderer Stelle zur Verfügung zu stellen. Die Bäume erhalten einen neuen Standort.

Aufmerksame Beobachter werden gesehen haben, dass das Gelände bereits gerodet worden ist. „Das haben wir mit Genehmigung der Gemeinde ausführen lassen“, erklärt Viktor Schicker. Die Ergebnisse einer Bodenuntersuchung haben die Investoren ebenfalls schon auf dem Tisch liegen. Demnach ist der Hang stabil, und auch der Untergrund lässt keine bösen Überraschungen vermuten. Dazu sagt Schicker: „Der Keller des ehemaligen Landschulheims ist 2008 mit Bauschutt verfüllt worden, darunter ist der Grund wohl nur an einer Stelle felsig.“

In die Tiefe muss es gehen, weil die Investoren eine Tiefgarage planen. Sind Erdarbeiten und Hangsicherung erledigt, soll das Wohn- und Geschäftsgebäude mit drei Etagen über dem Erdgeschoss hochgezogen werden. Da es keinen Bebauungsplan gibt, sind die Bauherren gehalten, sich an der Höhe der benachbarten Gebäude zu orientieren. Schicker hofft, dass Ende 2019 die ersten der zwischen knapp 70 und 100 Quadratmeter großen Eigentumswohnungen an die neuen Besitzer übergeben werden können. Drei der insgesamt 20 Wohnungen sind so konzipiert, dass sie behindertengerecht ausgebaut werden können.

Was die Gewerbeflächen im Erdgeschoss betrifft, laufen bereits erste Gespräche mit Interessenten. Derzeit ist eine Fläche mit 150 Quadratmeter und zwei mit je 240 Quadratmetern vorgesehen. „Diese lassen sich aber sicher auch noch anders aufteilen“, sagt Viktor Schicker. Wie die Wohnungen sollen auch die Gewerbeeinheiten verkauft werden.

Von unserem Redakteur Ralf Grün

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