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Kreis Neuwied

Naturpark Rhein-Westerwald: Vielfalt der Region erlebbar gemacht

Sabine Nitsch

Ein bisschen Neugier genügt, sind die Verfasser überzeugt, um sich auch in diesem Jahr wieder auf die Spur der Natur in der Region zu begeben. Der Naturpark Rhein-Westerwald und das Forstamt Dierdorf präsentieren bereits zum 15. Mal ihr vielseitiges Jahresprogramm „Der Natur auf der Spur“! Vorgestellt wurde die aktuelle Auflage im Weingut Zwick in Hammerstein.

Viel Schönes gibt es im Naturpark Rhein-Westerwald zu entdecken. Die richtigen Tipps soll auch das neue Jahresprogramm geben. Zur Vorstellung waren viele Kooperationspartner nach Hammerstein gekommen. Isabelle Fürstin zu Wied und Uwe Hoffmann präsentierten die druckfrische Broschüre.
Viel Schönes gibt es im Naturpark Rhein-Westerwald zu entdecken. Die richtigen Tipps soll auch das neue Jahresprogramm geben. Zur Vorstellung waren viele Kooperationspartner nach Hammerstein gekommen. Isabelle Fürstin zu Wied und Uwe Hoffmann präsentierten die druckfrische Broschüre.
Foto: Sabine Nitsch

Isabelle Fürstin zu Wied, Vorsitzende des Naturparks, freute sich, zahlreiche Kooperationspartner von „Der Natur auf der Spur“ in Hammerstein begrüßen zu können und bedankte sich bei den Akteuren für das große Engagement. „Nur mit Ihrer Hilfe ist es erneut gelungen, einen spannenden und abwechslungsreichen Veranstaltungskalender rund um das Thema Natur zusammenzustellen“, betonte sie. „Mit dem Jahresprogramm 2018 wollen wir anregen, sich für den Erhalt und den Schutz der biologischen Vielfalt in verschiedenster Weise und auf unterschiedlichsten Ebenen einzusetzen“, sagte die Fürstin.

Im Jahr 2004 erschien das erste gemeinsame Jahresprogramm mit 48 Veranstaltungsangeboten. „Die neue Broschüre umfasst erstmalig 70 Seiten, mit 154 Fotos und hat eine Übersichtskarte in der Mitte. Das Programm beinhaltet 152 verschiedene Veranstaltungen. Es bietet Exkursionen zur Natur- und Artenkenntnis, Angebote zum praktischen Naturschutz, Bewegungsangebote in der Natur, Naturerlebnis- und Umweltbildungsangebote in den unterschiedlichsten Facetten bis hin zu speziellen Angeboten für Kinder und Familien“, umriss Forstdirektor Uwe Hoffmann die Vielseitigkeit des Jahresprogramms. „Was früher selbstverständlich war, wird heute in einem Kurs angeboten“, betonte Hoffmann schmunzelnd. Wer will, kann im Wald übernachten, im Wald werden auch Märchen erzählt, oder man erfährt Wissenswertes über den Baum. „Es wird auch gezeigt, wie man Körbe flechten kann oder welche Pilze essbar sind. Alle Sinne gilt es anzusprechen. Das Programmangebot spiegelt die Vielfalt der Natur in der Region“, ist Hoffmann überzeugt.

Landrat Achim Hallerbach betonte, wie wichtig es sei, sich für die Natur zu engagieren, sie zu erleben oder mitzuwirken, sie zu schützen. „Wenn Natur erlebbar gemacht wird, kann das Verständnis von Arten, natürlichen Zusammenhängen und Phänomenen wieder zu einer Respekthaltung ihr gegenüber führen“, sagte er. Dieser Naturschutz über Information sei ein gemeinsames Ziel, das alle Naturschutzverbände verfolgten. Deshalb müsse es ein Weg sein, diese gemeinsamen Interessen zu vernetzen. „Im Kreis sind wir auf einem guten Weg, die Projekte zu verzahnen, was jetzt ins neue Jahresprogramm mündete. Umweltbildung muss schon im Kindergarten beginnen“, so Hallerbach.

Von unserer Reporterin Sabine Nitsch

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