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Roßbach

Nach Rücktritt: KG-Vorstand und Prinzenpaar wollen keine schmutzige Wäsche waschen

Die Nachricht vom Rücktritt des Roßbacher Prinzenpaares hat für viel Resonanz in den sozialen Medien geführt. Dort gibt es Stimmen, die den Schritt von Prinz Sören I. und Prinzessin Marion I. als konsequent loben und andere, die ihn nicht nachvollziehen können. Die RZ sprach im Nachgang noch einmal sowohl mit den zurückgetretenen Tollitäten als auch mit der Vereinsspitze.

Prinz Sören und seine Prinzessin Marion.
Prinz Sören und seine Prinzessin Marion.
Foto: KG

Der Bericht in der RZ vom Montag hat die KG Roßbach zunächst zu einer schriftlichen Stellungnahme bewegt. Darin stellte Vorsitzender Norbert Effert klar, dass ein Prinzenpaar in Roßbach bei Weitem nicht die von Sören Fahr genannte Summe von 15.000 Euro aufbringen müsse. Dank Zuschüssen von der KG würden sich die Kosten etwa bei einem Drittel der Summe bewegen. „Wir wollen die Kosten möglichst klein halten, um möglichst jedem ein Prinzendasein zu ermöglichen“, sagt Effert im RZ-Gespräch.

Darüber hinaus übernehme der Verein auch den Bau des Prinzenwagens. „Zudem gibt es neben einer Organisationsübersicht auch einen Terminplan, die mit dem Prinzenpaar abgestimmt wird“, heißt es weiter. Vorsitzender Effert ergänzt im RZ-Gespräch: „In den Terminplan haben wir auch Wünsche des Prinzenpaares extra aufgenommen.“ Der Vorstand wolle nach dem Rücktritt des Prinzenpaares keine schmutzige Wäsche waschen, lediglich eine Klarstellung im Hinblick auf die Kosten.

Sören Fahr hingegen betont gegenüber unserer Zeitung, dass es beim Rücktritt überhaupt nicht um Geld gegangen sei: „Wir haben von der KG einen sehr guten Zuschuss erhalten. Dass wir während der Session Umsatzeinbußen in unserem Geschäft haben würden, war uns vorher klar.“ Vielmehr habe es von Anfang an Unstimmigkeiten mit dem Präsidenten und dem Vorsitzenden gegeben. Fahr: „Wir hatten den Eindruck, der Vorstand nimmt uns nicht für voll.“

Den Vorwurf, beleidigend geworden zu sein, weist der Ex-Prinz von sich. Fahr sagt: „Diese Aussage hat uns entsetzt. Wir haben nur zum Ausdruck gebracht, dass es dem Vorstand vordergründig nur um Selbstdarstellung geht. Denn uns wurde viel versprochen, davon aber nichts gehalten.“ Was genau zu den Differenzen führte, dazu wollten sich weder Vorstand noch Prinzenpaar äußern.

Von unserem Redakteur Ralf Grün

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