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Niederbieber

Nach Brand: Neubau an Waldorfschule feiert Richtfest

Vor rund einem Jahr brannte das Hauptgebäude der Waldorfschule in Niederbieber nieder. Jetzt wird es größer wieder aufgebaut.

Rund 300 Gäste sind gekommen, um gemeinsam mit der Freien Waldorfschule Neuwied das Richt- und Helferfest zu feiern. Foto: Regine Siedlaczek
Rund 300 Gäste sind gekommen, um gemeinsam mit der Freien Waldorfschule Neuwied das Richt- und Helferfest zu feiern.
Foto: Regine Siedlaczek

Es waren gleich zwei Richtkronen, die am vergangenen Freitag über der Freien Waldorfschule in Niederbieber schwebten: Erst wenige Wochen ist es her, dass auf dem Gelände der Rudolf Steiner Schule Mittelrhein der Grundstein für das neue Gebäude gelegt wurde, jetzt konnte Nicole Gomber, Geschäftsführerin der Freien Waldorfschule Neuwied, gemeinsam mit zahlreichen Gästen bereits das Richt- und Helferfest feiern.

„Wir wollen uns mit diesem Fest bei allen bedanken, die uns in diesem und im vergangenen Jahr unterstützt haben“, erklärt Gomber, die sich ebenso wie Andrea Briel, Koordinatorin für Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, über den Besuch von rund 300 Eltern, Schülern und geladenen Gästen freute. Alle waren gekommen, um die Baufortschritte des neuen Schulgebäudes zu begutachten, nachdem das alte aufgrund einer versehentlichen Brandstiftung bis auf die Grundmauern niedergebrannt war.

„Wir sind sehr froh, dass wir den Schaden schnell mit der Versicherung abwickeln konnten“, betont Gomber. Auch liege man mit den Arbeiten voll im Zeitplan. Betreut werden die Bauarbeiten vom Architekten Harry Wehner, der die Gäste ebenfalls beim Richtfest willkommen hieß: „Es wird noch ein wenig dauern, bis das Gebäude bezugsfertig ist, aber wir sind auf einem guten Weg.“

Nach seiner Fertigstellung wird die Freie Waldorfschule über ein Mehr an Unterrichtsfläche verfügen: „Wir gewinnen an dem Neubau, werden dort einen großen Teil für den Ganztagsschulbetrieb nutzen und dort auch einen zusätzlichen Raum für den Eurhythmie-Unterricht einrichten“, verrät Gomber den einen oder anderen Plan für die Zukunft.

Musikalisch wurde das Richt- und Helferfest von den Schülern der fünften Klasse sowie von der eigens gegründeten Neubau-Band begleitet. Doch waren sie nicht die einzigen, die sich einbrachten, wie Ute Schulz vom Schulvorstand erklärte: „Die Jungen und Mädchen der sechsten Klasse haben eine der Richtkronen selbst gebunden und auch die Bänder mit individuellen Glückwünschen und Gedichten versehen.“

Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro, doch haben nicht nur unterschiedliche Gewerke Einsatz gezeigt: Auch die Eltern haben sich engagiert und viele handwerkliche Tätigkeiten in Eigenarbeit erledig: „Vor allem den Eltern wollen wir mit unserem Richt- und Helferfest danke sagen“, betont Gomber.

Bevor es allerdings für alle Gäste ans Büfett ging, stand zunächst der obligatorische Segensspruch der Zimmermänner auf dem Programm. So wurde in luftiger Höhe mehrmals auf das neue Gebäude angestoßen, und auch der traditionelle Nagel wurde eingeschlagen. Diese Aufgabe übernahm stellvertretend für Gomber Architekt Wehner. Erst anschließend fanden die zwei Richtkronen ihren Platz auf der hölzernen Dachkonstruktion.

Von unserer Mitarbeiterin Regine Siedlaczek

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