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    Missbrauchs-Verdacht gegen Dierdorfs Pfarrer

    Schlimmer Verdacht gegen den Priester von St. Clemens Dierdorf. Hat der katholische Geistliche einen Messdiener sexuell missbraucht? Die Staatsanwaltschaft ermittelt, das Bistum hat den Pfarrer beurlaubt. Wie Triers leitender Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer mitteilt, gibt es den Verdacht, dass sich der Mann vor rund zehn Jahren als Vikar in Gerolstein (Kreis Vulkaneifel) an einem Jugendlichen vergangen hat. Die Erkenntnisse haben sich im Zusammenhang mit einer Anklage gegen einen Obermessdiener aus der Eifel Anfang März ergeben.

    Dierdorf - Schlimmer Verdacht gegen den Priester von St. Clemens Dierdorf. Hat der katholische Geistliche einen Messdiener sexuell missbraucht? Die Staatsanwaltschaft ermittelt, das Bistum hat den Pfarrer beurlaubt. Wie Triers leitender Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer mitteilt, gibt es den Verdacht, dass sich der Mann vor rund zehn Jahren als Vikar in Gerolstein (Kreis Vulkaneifel) an einem Jugendlichen vergangen hat. Die Erkenntnisse haben sich im Zusammenhang mit einer Anklage gegen einen Obermessdiener aus der Eifel Anfang März ergeben.

     

    Das Verfahren gegen den Priester, der seit über sieben Jahren die Katholiken in St. Clemens betreut, ist daraufhin vor wenigen Tagen eingeleitet worden. Nähere Angaben will Brauer auf RZ-Nachfrage nicht machen.

    Das Bistum in Trier bestätigt die im Raum stehenden Vorwürfe, wegen derer Generalvikar Georg Holkenbrink auch die kirchenrechtliche Voruntersuchung eingeleitet hat. Holkenbrink weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Priester das Bistum selbst über die laufenden Ermittlungen informiert hat.

     

    Im Dekanat Rhein-Wied hat sich die Nachricht teilweise herumgesprochen und Fassungslosigkeit ausgelöst. „Ich bin bestürzt und sehr betroffen“, wiederholt Neuwieds Dechant Klemens Hombach im Gespräch mit der RZ immer wieder. Näheres kann aber auch er noch nicht sagen. Nur so viel: Er will am Sonntag am Ende des Gottesdienstes eine Erklärung des Generalvikars verlesen. Die katholischen Gremien hat er direkt nach Bekanntwerden der Vorwürfe am Mittwochabend informiert. Auch hier herrscht nach seinen Angaben große Betroffenheit.

    Das bestätigt auch Walter Ertelt. Der Verwaltungsratsvorsitzende von St. Clemens ist „mehr als bestürzt“. Weiter will er die Vorgänge im Gespräch mit der RZ aber nicht kommentieren. „Ich muss das erst verdauen“, sagt er und verweist auf eine am Donnerstagabend anberaumte Pfarrgemeinderatssitzung, bei der das weitere Vorgehen besprochen werden soll. (Ulf Steffenfauseweh)

     

     

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