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Dierdorf

Lösung für den Notarztdienst am Dierdorfer Krankenhaus steht in Aussicht

Der Notarztdienst am Evangelischen und Johanniter Krankenhaus Dierdorf soll eine Zukunft haben. Und zwar eine, mit alle Beteiligten inklusive der Patienten leben können. Darauf haben sich Vertreter von Klinik, Krankenkassen und der für den Rettungsdienst zuständigen Behörde, der Kreisverwaltung Montabaur, in einem dreistündigen Gespräch verständigt.

Dierdorf – Der Notarztdienst am Evangelischen und Johanniter Krankenhaus Dierdorf soll eine Zukunft haben. Und zwar eine, mit alle Beteiligten inklusive der Patienten leben können. Darauf haben sich Vertreter von Klinik, Krankenkassen und der für den Rettungsdienst zuständigen Behörde, der Kreisverwaltung Montabaur, in einem dreistündigen Gespräch verständigt.

Dr. Reinhold Oswald, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, geht davon aus, dass es eine tragfähige Lösung geben wird. „Tenor ist, dass der Notarztstandort Dierdorf erhalten bleibt“, erklärt er. Gleichwohl weist er auf noch zu klärende Punkte hin. So sprach Oswald davon, dass die Kassen, die als Träger des Notarztsystems in Erscheinung treten, derzeit „noch etwas ausarbeiten“. Wenngleich sich die Bereitschaft der Kassen, mehr Geld zu zahlen, erfahrungsgemäß in ausgesprochen engen Grenzen hält.
Gerade die Finanzen hatten in der jüngsten Vergangenheit dafür gesorgt, dass externe Ärzte, die bisher im Notarzttagesdienst zum Einsatz gekommen sind, wegen aus ihrer Sicht unangemessener Bezahlung den Dienst für die Klinik quittiert haben. Da die im Krankenhaus Dierdorf beschäftigten Ärzte nicht ausreichen, um den kompletten Notdienst am Tage zu besetzen, kam es zu wiederholten Abmeldungen bei der Kreisverwaltung in Montabaur.
Aber auch das Krankenhaus Dierdorf ist bereit, für einen Kompromiss noch mehr zu tun als bisher. Um aus den eigenen Reihen ausreichend ärztliches Personal für den Notdienst rekrutieren zu können, hat Dr. Oswald den Krankenhausstandort Selters ins Spiel gebracht. Die zweigeteilte Frage lautet: Besteht dort unter den Ärzten grundsätzlich Bereitschaft zum Notarztdienst, und kann der Notarztwagen an bestimmten Tagen auch im sieben Kilometer entfernten Selters statt in Dierdorf stehen?
Dietmar Lindner, Referatsleiter Rettungsdienst und Katastrophenschutz bei der Kreisverwaltung Montabaur und für die umliegenden Kreise mitverantwortlich, sagt: „Darüber, wie wir das organisatorisch regeln können, müssen wir noch einmal reden.“ Grundsätzlich sei es aber im Ernstfall günstiger, den Notarztwagen in Selters zu haben, als etwa in Hachenburg.

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