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Linz

Linz: Neue Stadtpläne für Burgplatz und Parkhaus

Auf dem Burgplatz und am Parkhaus in Linz sollen noch in diesem Jahr neue Stadtpläne aufgehängt werden. Darüber hat Didi Pörzgen die Mitglieder der Initiative „Linz gestalten – Leben in der Altstadt“ während ihres jüngsten Arbeitstreffen informiert. In dieser Woche, so Pörzgen, würden die alten Pläne entfernt. „Eine tolle Initiative. Trotz des Projekts ,Digitale Stadt' hat auch die analoge Darstellung ihr Berechtigungsdasein“, sagte Dieter Lehmann, Chef der Lenkungsgruppe.

Die bisherigen Exemplare haben schon Jahrzehnte auf dem Buckel. Lehmann zufolge wurden sie Anfang der 1990er-Jahre aufgestellt. Die Konsequenz: Betriebe, die seinerzeit auf den Aushängen geworben haben, gibt es schon gar nicht mehr. Das aber kann bei den neuen Stadtplänen nicht mehr passieren. Denn sie sind werbefrei, wie Pörzgen der Initiative anhand eines Anschauungsexemplars erläuterte. Die künftigen Stadtpläne charakterisieren sich durch ein optisch klares Konzept. Eine Standortkennzeichnung sorgt dafür, dass der Betrachter sofort weiß, wo er sich befindet, wo Sehenswürdigkeiten und Parkgelegenheiten sind. Umrandet wird der Plan, der viele nützliche Informationen und auch einen QR-Code enthält, wie Pörzgen berichtete, von schönen Ansichten der Bunten Stadt – allen voran von einem Panoramabild, das sich oberhalb der Karte befinden wird.

Dass sich die Herstellung des neuen Innenstadtplans in die Länge gezogen hat, lag unter anderem daran, dass zunächst die Eigentumsfrage der Tafeln geklärt werden musste. „Wir haben fast sechs Monate gebraucht, um zu schauen, ob wir da überhaupt randürfen“, erläuterte Pörzgen, der auch kurz auf die Kosten einging. „Sie sind sehr gering, wir haben so viel wie möglich in Eigenarbeit gemacht“, meinte er. Pörzgen kündigte darüber hinaus an, dass im Frühjahr die dritte Tafel am Bahnhof aufgestellt werden soll.

Der Bahnhof – besser gesagt die Unterführung – beschäftigte die Initiative auch noch in anderer Hinsicht. Die Mitglieder diskutierten darüber, wir dort künftig Schmierereien verhindert werden könnten. Hintergrund: Nachdem das von Schülern gemalte Bild an Halloween, wie Stadtbürgermeister Hans Georg Faust berichtete, erneut mit grüner Farbe beschmutzt worden war, blieb der Stadt nichts anderes übrig, als die Wand weiß streichen zu lassen. Denn der Versuch, das Bild zu retten, blieb erfolglos. „Das ging nicht, weil schon einmal nachgebessert worden ist. Wir hätten die grüne Farbe nicht mehr weggekriegt“, erläuterte Faust.

Elfriede Lützler sagte: „Wir benötigen eine Idee, wie die Unterführung neu gestaltet werden kann.“ Ihr zufolge müsse dies in einem Zweijahresrhythmus geschehen. Ein Vorschlag lautete, entweder die Wand im Graffitistil zu gestalten oder Spezialfarbe zu verwenden, von der Schmierereien abperlen würden. „Das wäre sehr teuer, aber dann hätten wir über lange Jahre Ruhe“, meinte Lehmann, der ebenfalls bedauerte, dass das Bild der Schüler weichen musste. Er erinnerte an den Aufwand, den die Stadt seinerzeit betrieben hatte – mit Wettbewerb und Jury und natürlich mit dem Engagement der Schüler. „Eine traurige Geschichte“, so Lehmann. Ähnlich formulierte es der Stadtchef. „Wir wollten für die Schüler ein Erfolgserlebnis – und sind grandios gescheitert“, sagte Faust.

Auch die Idee aus der Runde, die Fläche der Unterführung mit Grün wie mit Efeu zu unterbrechen, wird wohl nicht umgesetzt werden können. Denn Faust erinnerte daran, dass die Unterführung Eigentum der Bahn sei. „Und die hat gewisse Vorstellungen, was an ihr Mauerwerk darf“, sagte der Linzer Stadtbürgermeister.

Von unserer Redakteurin Silke Müller

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