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    Rodenbach

    Landratswahl: Mahlert lässt es an den Haustüren menscheln

    Ein schwarzer Audi hält mitten in Rodenbach plötzlich an, die Fahrertür öffnet sich, ein älterer Herr müht sich heraus. „Ich wollte doch mal den sehen, den ich wählen will“, ruft er schon von Weitem. Michael Mahlert (SPD) blickt dem Senior wohlwollend entgegen. Neben ihm steht Alt-Ortsbürgermeister Lothar Zimmermann, der Mahlert bei den Haustürgesprächen als „Türöffner“ dient, und auch er lächelt. Schnell stellt sich heraus, dass es gemeinsame Bekannte gibt. Ein kurzer Plausch, schnell noch ein paar Infos zum Kandidaten zugesteckt, und schon trennen sich die Wege der Akteure wieder.

    Der ehemalige Ortsbürgermeister Lothar Zimmermann (links) unterstützte Landratskandidat Michael Mahlert (SPD, Mitte) bei den Haustürgesprächen in Rodenbach. An dieser Haustür war Fußball Thema Nummer eins. Foto: Ralf Grün
    Der ehemalige Ortsbürgermeister Lothar Zimmermann (links) unterstützte Landratskandidat Michael Mahlert (SPD, Mitte) bei den Haustürgesprächen in Rodenbach. An dieser Haustür war Fußball Thema Nummer eins.
    Foto: Ralf Grün

    In Rodenbach muss Michael Mahlert, der am 24. September zum neuen Landrat gewählt werden will, offenbar noch nicht mal an den Türen klingeln, um mit den Bürgern in Kontakt zu kommen. Er wird gleich auf der Straße angesprochen. Eine Szene, die sich an diesem mit Haustürgesprächen vollgepackten Wahlkampfnachmittag zwar nicht wiederholen wird, die aber den Kandidaten als Menschenfreund dastehen lässt.

    Dass er es als Wäller aus Mudenbach nicht nur im Rheintal menscheln lassen kann, beweist Mahlert an den Haustüren, an denen er klingelt. Menschen, die ihn weder erwartet haben noch besonders gut kennen, lassen sich von ihm in einen Plausch über dies und das verwickeln. Da ist der Vater, der zusammen mit seinen Kindern und Kindeskindern ein großes Haus für alle drei Generationen saniert hat, da ist der Senior, der davon erzählt, dass er mit Mahlerts Begleiter Lothar Zimmermann in einem kleinen gemischten Chor singt, und da ist der Fußballfan aus Neitersen, der seine Mutter in Rodenbach besucht und mit Mahlert, der einst selber leidenschaftlich gegen das runde Leder getreten hat, über den Fußball und eine sich anbahnende Fanfreundschaft zwischen Neitersen und Morbach klönt.

    Mahlert genießt das, genauso wie das frische Frühherbstwetter im Westerwald. Gleichwohl verliert er den eigentlichen Zweck seiner Bürgerbesuche nicht aus den Augen: „Und denken Sie daran, am 24. wählen zu gehen“, gibt er den Leuten mit auf den Weg, die mit Infos zum Kandidaten in der Hand ihre Türen wieder schließen.

    Müde ist Mahlert nach fünfeinhalb Wochen Haustürgesprächen nicht, die er übrigens in halben und ganzen Urlaubstagen abwickelt: „Ich möchte bis zur Wahl in 40 Ortsgemeinden unterwegs gewesen sein. Nur da, wo ich auf Festen präsent war, gehe ich nicht noch einmal hin“, erzählt er, steigt in sein „Kampagnenauto“, den roten Ford Fiesta seiner Frau, und fährt zum nächsten Termin. Ralf Grün

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