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    Kreis Neuwied

    Investition: Kreis gibt Millionen für Straßenbau aus

    Straßenausbau ist im Landkreis Neuwied Chefsache: Landrat Rainer Kaul (SPD) hat die Investitionspläne für Kreisstraßen vorgestellt. Demnach werden bis einschließlich 2018 jedes Jahr rund 2 bis 2,5 Millionen Euro in Ausbaumaßnahmen investiert. Diese Projekte werden in der Regel mit 65 bis 70 Prozent vom Land gefördert.

    Von unserem Reporter Stefan Hantzschmann

    Jedes Jahr wird der Fünf-Jahresplan des Kreises aktualisiert und ergänzt. In diesem Plan sind die aus Sicht der Verwaltung sanierungsbedürftigen Straßen aufgelistet und je nach Zustand den jeweiligen Jahren zugeordnet, in denen sie im Idealfall saniert werden. Weil der Kreis auf die Zuschüsse vom Land angewiesen ist, hat das letzte Wort der Landesbetrieb für Mobilität (LBM), der die Förderanträge absegnet.

    In den vergangenen zwei Jahren steckte der Kreis rund 6,7 Millionen Euro in die Sanierung und den Ausbau von Kreisstraßen. Etwa 1,5 Millionen Euro davon entfielen auf Unterhaltungsaufwendungen und kleinere Reparaturarbeiten, die der Landkreis Neuwied zu 100 Prozent selbst getragen hat. Der Rest wurde stark vom Land gefördert.

    "Wenn wir erfolgreich Unternehmen ansiedeln und halten wollen, sind zwei Dinge enorm wichtig: erstens das Fachkräfteangebot und zweitens die Infrastruktur", erläutert Landrat Rainer Kaul und betont, dass der Landkreis Neuwied auch Transitstrecke für den Westerwald ist. "Wir haben Glück, dass wir zwischen dem Westerwald und dem Rheintal sehr gute Verbindungen haben." Auch die Anbindung in die Metropolregion Bonn sei gut; A 3 und B 42 seien ganz zentrale Lebensadern.

    K 25 gehört zu den größten Projekten

    Die größten Kreisstraßen-Bauprojekte, die 2013/2014 fertiggestellt wurden, sind die K 25, Ortsdurchfahrt Hallerbach, die mit 750 000 Euro zu Buche schlug, und die K 14, Ortsdurchfahrt Rödder, mit 600 000 Euro. Für die K 130 bei Reichenstein, die K 123 bei Niederhofen und die K 60 bei Limbach-Hurtenbach investierte der Kreis jeweils rund eine halbe Million Euro. Zwei größere Baustellen befinden sich noch im Bau: Die K 10, Ortsdurchfahrt Dattenberg – ein 800 000-Euro-Projekt – und die K 75 bei Ammerich, die für 300 000 Euro gebaut wird.

    Einige Kreisstraßen, die der Kreis gern in Bau gesehen hätte, müssen warten: "Die Kreisstraße 134 zwischen Weroth und Woldert ist fertig geplant, aber wir haben keine Bewilligung für den Förderantrag bekommen", sagt Wilfried Rüdig, der bei der Kreisverwaltung für die Straßen zuständig ist. Das Projekt umfasst rund 650 000 Euro. Auch der Ausbau der K 114 zwischen Engers und Heimbach-Weis musste zurückgestellt werden. "Auf dieser Straße gibt es Verdrückungen. Darin bleibt das Wasser stehen", sagt Rüdig. Der LBM entschied aber, dass der Ausbau der Straße noch nicht so dringend ist. Die Kosten sind mit 600 000 Euro veranschlagt. Jeden Tag rollen rund 4000 Fahrzeuge über diese Kreisstraße.

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