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Asbach

Innenminister Lewentz lässt Asbacher PASt-Initiative abblitzen

Asbacher kämpfen für Erhalt der Polizeiautobahnstation – Nach RZ-Information spart Land 350 000 Euro

Asbach/Mainz. Erst im fernen Mainz angekommen, erfuhr die Delegation aus der Verbandsgemeinde Asbach, dass der vor wenigen Wochen vereidigte Innenminister Roger Lewentz (SPD) trotz zugesagten Termins gar keine Zeit für sie hat. Im Ministerium wollten Lothar Mol von der Bürgerinitiative „Ja zur PASt Fernthal“, Asbachs Bürgermeister Lothar Röser (parteilos) sowie der frühere Verwaltungschef und zuvor langjährige Leiter der Fernthaler Polizeiautobahnstation, Siegfried Schmied, dem Mainzer Ressortchef ihr Anliegen vortragen, die Wache an der A 3 nicht zu schließen.
„Erst von der Dame am Empfang erfuhren wir, dass wir auf seine Anwesenheit verzichten musste“, erklärte Lothar Mol im Gespräch mit der RZ. „Es ist nachvollziehbar, dass wir sehr verärgert waren“, sagte Röser auf RZ-Anfrage. Vergebens war die Delegation allerdings nicht in die Landeshauptstadt gereist. Anstelle des Ministers hörten sich Rainer Leubecher, Personalverantwortlicher der Polizei, und Klaus Werz, Stellvertreter des Inspekteurs der Polizei, die Argumente der Besucher aus dem Westerwald an. „Es ist für niemanden nachvollziehbar, darüber nachzudenken, solch eine Station zu schließen“, erklärte Röser. Schließlich zähle der Zuständigkeitsbezirk der Fernthaler Beamten zum gefährlichsten A3-Abschnitt in Rheinland-Pfalz. Nirgendwo kracht es häufiger.

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