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    Hochscheid

    Haus in Flammen aufgegangen: Familie in Breitscheid verliert ihr Heim

    Im Breitscheider Ortsteil Hochscheid ist das Wohnhaus einer Familie lodernden Flammen zum Opfer gefallen.

    Die Familie selber konnte sich am Dienstagabend noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ihr Heim ist nach Ansicht der Experten aber vorerst nicht mehr bewohnbar. Den Schaden bezifferten sie mit etwa 200 000 Euro.

    Für die fast 80 Kräfte der Feuerwehr gestaltete sich der Einsatz schwierig. Wie die Einsatzleitung um Wehrleiter Ulrich Schmitz informiert, ging der Alarm von der Leitstelle Montabaur um 18.23 Uhr ein. Als der Breitscheider Löschzug als erste Einheit vor Ort eintraf, standen der ans Haus angebaute Carport und das davor stehende Auto in Flammen. Zudem hatte das Feuer bereits auf die Fassade des größtenteils aus Holz bestehenden Hauses übergegriffen.

    Doch die Situation am Unglücksort sollte noch dramatischer werden: Während die Einsatzkräfte die Lage erkundeten, kam es am Dach zu einer sogenannten Durchzündung. Kurz darauf stand der vordere Teil des Hauses komplett in Flammen. Obendrein gab es eine starke Rauchentwicklung. Die Wehrleute machten sich umgehend daran, die Flammen von außen zu löschen.

    Zugleich arbeiteten sich zwei Atemschutztrupps über den Balkon und durch den Haupteingang ins Innere des Hauses vor. Dieses Unternehmen musste jedoch relativ schnell wieder abgebrochen werden, da sich das Feuer im Haus wegen der Holzbauweise rasend schnell ausbreitete. Die Treppe brannte weg, sodass die Kräfte mit Atemschutzausrüstung nicht mehr ins ober Stockwerk vordringen konnten.

    Die Gefahr für die Einsatzkräfte erhöhte sich zudem, weil laut Einsatzleitung Teile der inneren Decke nachgaben, und ein Teil des Daches einzustürzen drohte. Um den Brand zu löschen, musste letztlich ein Teil des Daches abgedeckt werden.

    Neben der Drehleiter vom Löschzug Waldbreitbach kam dabei auch der Gelenkmast der Asbacher Wehr zum Einsatz. Alarmiert waren die Löschzüge Breitscheid, Waldbreitbach, Hausen, Niederbreitbach, Asbach und Fernthal. Das DRK sicherte den Einsatzort ab und versorgte die Einsatzkräfte.

    Wie Bürgermeister Werner Grüber informiert, der ebenfalls vor Ort weilte, war der Einsatz um 22.40 Uhr beendet. Allerdings heulten die Alarmsirenen im Wiedtal am Mittwochvormittag erneut auf. Kurz vor 11 Uhr rückten die Löschzuge erneut in Richtung Hochscheid aus. Denn dort gab es offenbar versteckte Glutnester, aus denen noch einmal Feuer aufgeflammt ist.

    Die betroffene Familie kam während der dramatischen Stunden bei Nachbarn unter. „Dort fand sich auch eine Bekannte ein, bei der die Familie die nächste Zeit wohnen kann", freut sich Grüber, dass bei allem Verlust zumindest emotionaler Beistand und ein Dach über dem Kopf gesichert sind.

    Die Brandgutachter der Kriminalpolizei haben sich am Mittwoch den Ort des Geschehens in Hochscheid genau angesehen. Wie von den Beamten der Neuwieder Inspektion zu erfahren war, liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse zur Brandursache vor.

    Dramatische Situationen: Haus brennt aus in Breitscheid-Hochscheid
    Neuwied Linz
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