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    Waldbreitbach/Vallendar

    Feierstunde: Basina Kloos bekommt Ehrendoktorwürde

    Ihr lebenslanges Wirken galt dem Einsatz für die Pflege kranker und alter Menschen im Sinne der christlichen Nächstenliebe. Schwester Basina Kloos (75) wurde als erste mit der Ehrendoktorwürde der Pflegewissenschaftlichen Fakultät an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar (PTHV) ausgezeichnet.

    Foto: wfs

    Von unserem Mitarbeiter Winfried Scholz

    Die Ordensfrau übte 40 Jahre lang zahlreiche Führungsfunktionen aus, unter anderem als Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und als Vorstandsvorsitzende der Marienhaus Stiftung. Aber das seien nicht die alleinigen Gründe für die Ehrung, betonte der Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Hermann Brandenburg. Schwester Basina habe sich in hohem Maße um die PTHV verdient gemacht. Als die Hochschule um das Jahr 2000 in einer schweren finanziellen Krise steckte, sei es ihrem Einsatz zu verdanken gewesen, dass die Einrichtung auf eine solide finanzielle Basis gestellt und durch die Gründung des Ethik-Instituts und der Pflegewissenschaftlichen Fakultät, die erste überhaupt an einer deutschen Universität, in ihrer akademischen Entwicklung gestärkt wurde. Mit der Kooperation zwischen Theologie und Pflegewissenschaft habe Schwester Basina den Grundstein für ein Alleinstellungsmerkmal der PTHV gelegt.

    Und Hermann Brandenburg fuhr fort: "Wir würdigen auch das erfolgreiche Bemühen der Geehrten um die Errichtung einer Pflegekammer auf Augenhöhe zu anderen Heilberufskammern im Land, auch hier die erste in einem Bundesland."

    Schwester Basina Kloos erklärte: "Ich habe nicht mehr getan, als das, was ich in der heutigen Zeit als notwendig erkannte." Sie nehme die Ehrenpromotion stellvertretend für viele an, die den Dienst der Pflege täglich auf sich nehmen. Ermutigt habe sie auch die Ordensgeschichte, vor allem in Person von Mutter Rosa Flesch. Pflegewissenschaft stelle keine Gefahr für die Theologie dar, das hätten auch die Bischöfe verstanden. Im Lukasevangelium fordere Jesus seine Jünger auf, das Reich Gottes zu verkünden und die Kranken zu heilen.

    Diesen Gedanken griff auch der Heidelberger Gerontologe Prof. Dr. Andreas Kruse auf, der in seinem brillanten Festvortrag für ein Zusammenwirken von Pflegewissenschaft, Psychologie, Theologie und Ethik plädierte. Stellvertretend für den gesamten dreistöckigen PTHV-Anbau mit zwei Hörsälen und Bibliotheksräumen wurde im Anschluss an den Festakt mit den Gästen noch der Rosa-Flesch-Raum eingeweiht.

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