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    Kreis Neuwied

    Fahrradklau: Polizei setzt auf Registrierung

    Die Aufklärungszahlen bei Fahrraddiebstählen sind gering. An Fundrädern mangelt es der Polizei dabei nicht, doch scheitern die Beamten oftmals an der Zuordnung zum Besitzer. "In Zeiten des Smartphones ist es eigentlich kaum vorstellbar, aber die wenigsten haben ein Foto von ihrem Rad, geschweige denn eine genaue Beschreibung über Rahmennummer und -größe", sagt Norbert Schäfer, Kriminalhauptkommissar der Polizeidirektion Neuwied.

    Die Polizei rät Fahrradbesitzern zu einem hochwertigen Schloss und das Zweirad damit irgendwo anzuschließen.  Foto: Jörg Niebergall
    Die Polizei rät Fahrradbesitzern zu einem hochwertigen Schloss und das Zweirad damit irgendwo anzuschließen.
    Foto: Jörg Niebergall

    Von unserer Redakteurin Nina Borowski

    Deshalb rät die Polizei Zweiradbesitzern, für den Fall der Fälle Rahmennummer, Reifen- und Felgengröße und Fotos vom Rad selbst und von Besonderheiten aufzuheben. "Im Fall eines Diebstahls erleichtert das unsere Ermittlungsarbeit enorm", sagt Schäfer und ergänzt: "Unsere Erfolgsquote würde höher ausfallen, wenn wir mehr Angaben hätten."

    Insgesamt gab es im Kreis Neuwied im Jahr 2014 275 Fahrraddiebstähle, die der Polizei gemeldet wurden. Im Vergleich zu 2013 sind das 51 Fälle mehr. Ein Blick in die einzelnen Polizeiinspektionen zeigt, dass das Fahrrad als Fortbewegungsmittel in den einzelnen Teilen des Kreises eine unterschiedliche Rolle spielt: "Der Bereich der PI Straßenhaus geht in den Westerwald hinein, und dort wird weniger Fahrrad gefahren als zum Beispiel im Bereich der PI Neuwied oder Linz", erläutert Schäfer. Das belegen auch die Zahlen der Diebstähle: Für 2014 wurden bei der PI Neuwied 170, bei der PI Linz 80 und bei der PI Straßenhaus 25 Diebstähle gemeldet. Im Vergleich zu 2013 gibt es regional große Unterschiede. Im Zuständigkeitsbereich der PI Neuwied waren es mit 107 noch 63 Fälle weniger. In der PI Linz dagegen waren es mit 89 insgesamt 9 Fälle mehr und im Bereich der PI Straßenhaus sind die Zahlen von 28 um drei gesunken. Der Durchschnitt für die Jahre 2010 bis 2014 liegt bei 264 gestohlenen Fahrrädern auf Kreisebene.

    Unachtsamkeit nennt Kriminalhauptkommissar Norbert Schäfer als einen der Hauptgründe für Fahrraddiebstahl: "Diebe haben oft leichte Beute, wenn Räder unabgeschlossen sind. Das kommt leider zu oft vor. Viele Diebe kennzeichnet aus, dass sie ein Fahrrad brauchen, um von A nach B zu kommen. Zum Beispiel klaut jemand ein Rad am Neuwieder Bahnhof, um nach Weißenthurm zu fahren. Dort stellt er das Rad dann irgendwo ab. Wenn die Weißenthurmer Beamten es dort finden, müssen sie erst mal herausfinden, dass das Rad nach Neuwied gehört. Und wenn der Besitzer keine Angaben zur Rahmennummer machen kann, ist das oft schwierig." Zudem rät der Beamte zu einem vernünftigen Schloss: "Für ein passendes Schloss sollten rund zehn Prozent des Fahrradpreises eingerechnet werden. Besonders stabile Bügelschlösser und Panzerkabel eignen sich."

    Tipps zum Schutz vor Fahrraddieben gibt die

    Polizei im Internet unter der Adresse www.ku-rz.de/raddiebstahl

    Neuwied Linz
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