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Linz

Etat für 2018 beschlossen: VG Linz investiert in ihr Seniorenheim und die Bürgermeister-Castenholtz-Schule

Silke Müller

Einstimmig hat der Linzer Verbandsgemeinderat den Haushaltsplan für das kommende Jahr verabschiedet. Im Kern geht es darum, wie Bürgermeister Hans-Günter Fischer in seiner Rede hervorhob, die Verbandsgemeinde im Wettbewerb der Regionen zukunftsfähig zu machen sowie die Kooperation und die Vernetzung mit anderen Kommunen weiter voranzubringen.

An der Bürgermeister-Castenholtz-Schule in Linz ist schon einiges saniert worden. Jetzt ist der Schulhof dran. Foto: Silke Müller
An der Bürgermeister-Castenholtz-Schule in Linz ist schon einiges saniert worden. Jetzt ist der Schulhof dran.
Foto: Silke Müller

Der VG-Chef ging in seiner Ansprache vor allem auf die Investitionen ein, die 2018 anstehen. Den größten Batzen macht mit 300.000 Euro die Erweiterung der Cafeteria am Seniorenheim der VG aus. „Wir möchten dem geänderten Raumbedarf gerecht werden“, sagte Fischer im Hinblick darauf, dass dort immer mehr Menschen zum Beispiel mit einem Rollator unterwegs sind. In der Konsequenz sei die Cafeteria zu klein, erläuterte der Bürgermeister. Gefragt nach dem zeitlichen Rahmen, antwortete der VG-Chef: „Wir setzen darauf, dass wir das 2018 hinbekommen.“

Für 120.000 Euro soll der Schulhof der Bürgermeister-Castenholtz-Schule in Linz erneuert werden. Allerdings wird sich die Verbandsgemeinde dieses Geld über die Umlage von den betroffenen Ortsgemeinden und der Stadt Linz zurückholen, wie Fischer ausführte. Auch der Parkplatz vor der Sporthalle am Miesgesweg wird saniert. Dafür nimmt die VG rund 100.000 Euro in die Hand. Neben Investitionen in die Feuerwehr – es werden ein neuer Kommandowagen für 40.000 Euro angeschafft und technische Anlagen im Wert von 45.000 Euro erworben – schlägt die Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes mit 150.000 Euro zu Buche. Die Kosten für die Erstellung des Konzepts, die zu 90 Prozent vom Land gefördert werden, gab Bauamtsleiterin Dagmar Stirba mit 63.000 Euro an. Im Haushaltsplan 2017 vorgesehen waren dafür 100.000 Euro.

Gute Nachrichten wie diese könnten dazu führen, dass der Schuldenstand der VG Ende 2017 geringer ist, als derzeit kalkuliert. Die Verwaltung rechnet im Moment noch mit 7,11 Millionen Euro. Doch der VG-Chef prognostizierte, dass diese Zahl wohl unterschritten werden könne. Der voraussichtliche Schuldenstand 2018 liegt dem Haushaltsplan zufolge bei 7,16 Millionen Euro.

In seinen Ausführungen ging Fischer auch auf die Steuerkraft der Kommunen ein, die er als stark bezeichnete. Nahezu überall sei die Tendenz steigend, unterstrich der Bürgermeister. Damit verbunden kündigte er an, dass die VG-Umlage 2018 von derzeit 22,49 Prozent um 1,06 Prozentpunkte auf 21,43 Prozent gesenkt wird.

Das wiederum rief den Fraktionschef der Grünen, Ludwig Stolz, auf den Plan. Er merkte an, dass die Umlage um knapp 600.000 Euro sinken würde, nachdem sie 2017 um 600.000 Euro gestiegen sei. „Wir sind also auf dem Stand von 2016“, sagte er und fragte nach dem Grund der Erhöhung 2017. Diesen gab Stirba mit Ausgaben vor allem für Unterhaltungsmaßnahmen an Schulen und Asyl an. „Wir haben viel aus eigener Kraft gestemmt“, meinte der Bürgermeister und ergänzte: „Wir ziehen an einem Strang, wenn es um unsere Verbandsgemeinde geht.“

Von unserer Redakteurin Silke Müller

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