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Hausen

Erweiterung in Hausen: Schädel-Hirn-Zentrum mit 60 Betten geplant

Das St. Josefshaus in Hausen ist bereits landesweit eine wichtige Einrichtung für Wachkomapatienten. Nun planen die Verantwortlichen, die Einrichtung auf dem Klostergelände im Wiedtal zu erweitern.

Auf dem Parkgelände unterhalb des Parkplatzes könnte das neue Schädel-Hirn-Zentrum des St. Josefhauses entstehen. Aus planungsrechtlicher Sicht dürften kaum noch Hürden für die Erweiterung im Wege stehen. Foto: Ralf Grün
Auf dem Parkgelände unterhalb des Parkplatzes könnte das neue Schädel-Hirn-Zentrum des St. Josefhauses entstehen. Aus planungsrechtlicher Sicht dürften kaum noch Hürden für die Erweiterung im Wege stehen.
Foto: Ralf Grün

Der Träger, der Orden der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, macht selbst noch keine detaillierten Angaben zum Vorhaben, weil „inhaltliche Angebote“ noch zu prüfen sein. Nur so viel: „Neben einer hochwertigen Pflege und Betreuung ist es uns auch wichtig, den Bewohnern adäquate räumliche Gegebenheiten bieten zu können. Deshalb investieren wir hier am Standort“, erklärt Joachim Domann, Kaufmännischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.

Sollte sich alles wie geplant umsetzen lassen, dürfte das St. Josefshaus erst recht das maßgebende Zentrum für die Betreuung von Wachkomapatienten infolge von Schlaganfällen und Hirn-Schädel-Traumata in Rheinland-Pfalz sein. Die Mitarbeiter in Hausen sind über die Pläne informiert. Darüber hinaus werden künftig sicherlich zusätzliche Fachkräfte benötigt.

Ein beauftragter Planer hat jüngst dem Gemeinderat von Hausen den Entwurf vorgestellt, der ein „Schädel-Hirn-Zentrum“ mit maximal 60 Betten vorsieht. Dabei behalten sich die Verantwortlichen vor, wie groß das Gebäude letztendlich wirklich wird. Das wiederum heißt auch, dass momentan noch keine Angaben zum Investitionsvolumen gemacht werden können. Zunächst habe man lediglich eine „Hülle“ geplant und geschaut, ob diese auch auf die vorhandene Fläche passen würde.

Was Letzteres betrifft, herrscht inzwischen Klarheit. Laut Planer und Ortsbürgermeister Karl Josef Hühner ist eine Fläche auserkoren, die gegenwärtig als Park unterhalb des Parkplatzes zu durchwandeln ist. Hühner sagt dazu: „Einige Nadelbäume müssen für die Verkehrssicherung weichen. Die übrigen Bäume sollen aber bleiben.“

Das Thema landete übrigens aus gutem Grund auf dem Tisch des Rates. Denn um das St. Josefshaus erweitern zu können, braucht es einen geänderten Bebauungsplan. Und da die Planungshoheit nun mal bei der Kommune liegt, muss diese den jüngst vorgestellten Plänen grünes Licht geben, indem sie den Bebauungsplan entsprechend anpasst. Wie die RZ erfuhr, ist das bereits auf den Weg gebracht, sodass der Detailplanung für das künftige Gebäude nichts mehr im Wege steht. Zumal davor auch die Kreisverwaltung bereits ihren Haken gesetzt habe.

Von unserem Redakteur Ralf Grün

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