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Windhagen

DVU-Eklat: Windhagener SPD fordert Erklärung von Martin Buchholz

Die SPD-Fraktion im Windhagener Gemeinderat kündigt an, die frühere DVU-Mitgliedschaft des Ortsbeigeordneten und CDU-Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters, Martin Buchholz, im Gemeinderat zum Thema zu machen. Das geht aus einer Pressemitteilung der SPD Windhagen zum jüngsten öffentlichen SPD-Treff hervor. „Rat und Öffentlichkeit sollten die Möglichkeit haben, von dem Mitglied des Gemeindevorstands eine persönliche Erklärung zu erhalten und diese auch direkt und unmittelbar hinterfragen zu können“, wird der Fraktionsvorsitzende Thomas Stumpf darin zitiert. Buchholz hatte seine aktive Mitarbeit in der rechtsextremen Partei eingeräumt, als ein anonymes Flugblatt mit Nazi-Vorwürfen gegen ihn aufgetaucht war, die er im Übrigen vehement zurückweist.

Martin Buchholz ist weiter im Fokus.
Martin Buchholz ist weiter im Fokus.
Foto: CDU Windhagen

Thema beim SPD-Treff war auch ein „möglicher Neuanfang in der Ortsgemeinde Windhagen“, über den die SPD Gespräche mit anderen Parteien und Initiativen führe. „Der schmollende Rückzug der Familie Rüddel ist für einen nachhaltigen politischen Neuanfang in Windhagen ebenso wenig hinreichend wie der Rücktritt des Fraktionsvorsitzenden Axel Schülzchen. Wir müssen ein neues Kapitel in Windhagen aufschlagen“, erklärte die stellvertretende SPD Vorsitzende Marianne Steuer. In weiteren Sondierungsgesprächen soll bis zum nächsten Treff am 17. Oktober entschieden werden, wie der „Wunsch nach einer demokratischen Alternative für die Wahl zum Ortsbürgermeister“ forciert werden kann. mif

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