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Bad Hönningen

Bischof-Stradmann-Straße: An Baustelle vorbei geht's jetzt andersrum

Umdenken ist künftig für alle Bad Hönninger und Besucher im Innenstadtverkehr angesagt, denn in der kommenden Woche beginnt beim Ausbau der Bischof-Stradmann-Straße der zweite Bauabschnitt und bringt einige Änderungen in der Verkehrsführung mit sich. Die künftig geltenden Verkehrsbeschränkungen listet das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde in einer Pressemitteilung auf:

  • Die gesamte Bischof-Stradmann-Straße wird zu einer Einbahnstraße und ist künftig nur noch aus Richtung Ortseingang von der Waldbreitbacher Straße kommend befahrbar. Bisher hatte die Einbahnstraßenregelung in der umgekehrten Richtung und nur für das Teilstück zwischen Bärenplatz und Sprudelstraße gegolten.
  • In der Straße „Am hohen Rhein“ wird die Einbahnstraße ebenfalls umgekehrt, der Verkehr kommt dann von der Bischof-Stradmann-Straße aus.
  • Gleiches gilt für den südlichen Teil der Sprudelstraße: Hier ist künftig die Einfahrt aus dem Industriegebiet möglich, jedoch nicht mehr aus dem Baustellenbereich.
  • Noch ist die Baustelle im Winterschlaf, aber kommende Woche gehen die Arbeiten weiter – mit geänderten Verkehrsregeln.  Foto: Simone Schwamborn
    Noch ist die Baustelle im Winterschlaf, aber kommende Woche gehen die Arbeiten weiter – mit geänderten Verkehrsregeln.
    Foto: Simone Schwamborn

    Während im unteren Teil nach der abgeschlossenen Kanalsanierung bereits die Straßenerneuerung auf dem Plan steht, wird im Bereich zwischen Sprudelstraße und Waldbreitbacher Straße die Kanalertüchtigung fortgeführt. Dies macht die genannten Verkehrsänderungen erforderlich, die vermutlich für das komplette Jahr 2018 gelten.

    Schnell erledigt sein, voraussichtlich bis Ende Januar, sollen unterdessen die Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich Bischof-Stradmann-Straße und Sprudelstraße. Währenddessen wird zusätzlich die Einfahrt in den nördlichen Teil der Sprudelstraße gesperrt. Im Gegenzug wird die dortige aktuelle Einbahnstraßenregelung für diese Zeit aufgehoben, sodass die Verkehrsteilnehmer über die „Hohe Hausstraße“ in die Sprudelstraße gelangen können. Das Ordnungsamt bittet um Beachtung der entsprechenden Verkehrszeichen.

    Derzeit ist auf der Baustelle noch Weihnachtspause, aber ab Montag geht es mit den Arbeiten weiter, erklärt Ralf Zimmermann, Leiter der Verbandsgemeindewerke, im RZ-Gespräch. Bevor die neuen Regelungen greifen, müssten erst noch die Einfahrten vorbereitet werden. Die Ausdehnung der Einbahnstraßenregelung sei erforderlich, weil die Baufirma bei der Kanalverlegung im Kreuzungsbereich angelangt ist und künftig auch dort sowie im Bereich oberhalb der Sprudelstraße gearbeitet wird. „Wir mussten uns für eine Fahrtrichtung entscheiden“, sagt Zimmermann und weist darauf hin, dass das Industriegebiet und der südliche Stadtausgang problemlos über die Straße „Am hohen Rhein“ sowie die Rheinallee zu erreichen seien.

    Ob sich der angestrebte Schlusstermin am 1. Dezember einhalten lässt, vermag der Werkeleiter noch nicht einzuschätzen, das hänge auch von der Witterung ab. „Einen richtigen Winter hatten wir ja noch gar nicht“, meint er. Das milde Wetter um den Jahreswechsel auszunutzen, sei nicht möglich gewesen. „Selbst wenn die Baufirma keine Betriebsferien gemacht hätte. Es wären gar keine Baustoffe erhältlich gewesen“, betont er. Keine Konflikte habe es mit den Anwohnern gegeben, die im Gegenteil die Baufirma für ihre professionelle Arbeit loben würden. mif

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