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    Baustelle am ehemaligen C&A Gebäude wird eingerichtet: Beginnt Teilabriss bald?

    Für Aufsehen hat am Freitag der Aufbau eines Krans gesorgt, der für die anstehenden Bauarbeiten am ehemaligen C&A-Gebäude in der Neuwieder Innenstadt gebraucht wird. Teile der Rheinstraße waren für den Aufbau komplett gesperrt. Nach vielen Monaten, in denen auf der Baustelle an der Ecke Marktstraße/Kirchstraße Stillstand herrschte, soll es nun in der kommenden Woche richtig losgehen.

    Wie der zuständige Architekt Uwe Kast auf Anfrage berichtete, hatte die Baugenehmigung länger auf sich warten lassen, als zunächst gedacht. „Es gab viele Dinge zu klären“, berichtet er. Im Februar hatte er noch gehofft, dass die Abbrucharbeiten im April starten können. In einem ersten Schritt soll die Fassade demontiert werden, danach wird nach und nach das zweite Obergeschoss weichen. Diese Arbeiten sollen laut Kast innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein.

    48 Wohnungen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss

    Die eigentlichen Bauarbeiten werden planmäßig Mitte November beginnen. Nach dem Komplettumbau soll das Gebäude einmal sechs Geschosse haben. 48 Eigentumswohnungen sowie eine gewerbliche Fläche im Erdgeschoss will Kast dort unterbringen. Dass es sich um einen Verbrauchermarkt handeln soll, kann der Architekt schon sagen, welches Unternehmen genau sich dort ansiedeln wird, steht seinen Worten zu Folge allerdings noch nicht fest.

    Auf Plakaten des Investors IFA, die in den Fenstern des Erdgeschosses angebracht sind, steht zwar immer noch, dass das „Quartier Rheinblick“ – so der Name des Bauprojekts – bis Mitte 2018 fertiggestellt sein wird, von diesem Ziel hatte Kast aber bereits im Februar Abstand genommen. Damals hatte er Mitte 2019 angepeilt, ohne zu ahnen, dass sich die Genehmigung des Bauantrags so lange hinziehen würde. „Ich bin optimistisch, dass der Bezug Anfang 2020 möglich ist“, sagt er nun.

    Kaum Kritik an Bebauungsplan

    Viele Neuwieder warten schon lange darauf, dass sich auf dem teils lange vernachlässigten Areal etwas tut. Das IFA-Projekt war deshalb von Seiten der Stadt direkt auf viel Gegenliebe gestoßen. Am Bebauungsplan Nr. 120, der den Bereich zwischen Kirch-, Mittel-, Rhein- und Schlosstraße umfasst, gab es so gut wie keine Kritik.

    Vor der letztendlichen Zustimmung, die der Stadtrat einstimmig im Dezember 2016 gab, und dem darauffolgenden Satzungsbeschluss hatte lediglich die Landesdenkmalpflege Einwände. Die Behörde hatte sich für eine Verringerung der Gebäudehöhe stark gemacht. Letztlich blieb es jedoch bei der anvisierten Höhe. Im Frühjahr 2016 war der Gebäudekomplex komplett entkernt worden.

    Von unserer Redakteurin Christina Nover

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