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Neuwied

Bauarbeiten am Kreuz Neuwied: Pendler müssen Geduld aufbringen

Jeden Morgen und Abend ist auf der B 42 und der B 256 rund um Neuwied die Hölle los. Tausende Pendler wollen in die Deichstadt oder fahren von dort aus in die umliegenden Regionen zur Arbeit. Doch ab dem 25. September müssen sich Autofahrer im Bereich des Kreuzes Neuwied auf Beeinträchtigungen einstellen. Im Auftrag des Landesbetriebes Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz werden nämlich verschiedene Fahrbahnsanierungen durchgeführt.

Noch sind die Straßen frei, aber ab dem 25. September rücken Bauarbeiter am Kreuz Neuwied an, um umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an verschiedenen Stellen auf der B 42 und der B 256 durchzuführen. Rund 19 Wochen lang ist deshalb mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.  Foto: Jörg Niebergall
Noch sind die Straßen frei, aber ab dem 25. September rücken Bauarbeiter am Kreuz Neuwied an, um umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an verschiedenen Stellen auf der B 42 und der B 256 durchzuführen. Rund 19 Wochen lang ist deshalb mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Foto: Jörg Niebergall

Betroffen sind die Abschnitte der B 256 ab der Eisenbahnbrücke an der Abfahrt Engerser Landstraße bis hinter das Kreuz Neuwied in Fahrtrichtung Rengsdorf, die B 42 ab der Stadtgrenze Neuwied bis hinter die Anschlussstelle Neuwied-Friedrichshof in Fahrtrichtung Bendorf und diverse Äste und Bypässe im Bereich des Neuwieder Kreuzes. Es werden die oberen Asphaltschichten und an den Bauwerken die Asphaltübergänge erneuert. Ferner will der LBM in verschiedenen Bereichen die Querneigung der Straße optimieren und Schadstellen an der Entwässerungseinrichtung, den Bauwerken und Randbereichen instand setzen.

Für die Ausführung wird der Sanierungsbereich in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Die Bereiche, auf denen Arbeiter aktiv sind, werden für den Verkehr gesperrt. Laut LBM wird der Verkehr einspurig an den Sanierungsbereichen vorbeigeführt, beziehungsweise über die Äste am Kreuz Neuwied und die angrenzenden Anschlussstellen kleinräumig umgeleitet.

Mehrere Bauabschnitte

Die Abfahrt Distelfeld an der B 256 und die Abfahrt Friedrichshof an der B 42 müssen, je nach Bauabschnitt, getrennt voneinander gesperrt werden. Umleitungen über die angrenzenden Anschlussstellen werden eingerichtet. Da die Verkehrsführung entsprechend den Bauabschnitten mehrmals angepasst werden muss, bittet der LBM die Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit.

Parallel zu den Arbeiten am Neuwieder Kreuz werden auf der B 42 eine Schadstelle im Bereich der Anschlussstelle Bendorf in Fahrtrichtung Koblenz und eine Schadstelle zwischen Bendorf und Neuwied-Engers in Fahrtrichtung Neuwied beseitigt. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung ausgeführt, sodass immer eine Fahrspur zur Verfügung steht.

Maßnahme dauert 19 Wochen

Da die Arbeiten am 25. September beginnen sollen, wird die übergangsmäßige Verkehrsführung ab Freitag, 22. September, eingerichtet. Begonnen wird mit der Sanierung der Überholspur der B 42 von Neuwied in Richtung Bendorf und parallel an der Schadstelle bei Bendorf. Für diesen Sanierungsabschnitt wird der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Für diesen Abschnitt hat der LBM drei Wochen veranschlagt. Im Anschluss geht es direkt mit dem Aufbau der Verkehrsführung für den nächsten Abschnitt weiter. Die Gesamtmaßnahme soll 19 Wochen dauern – insofern das Wetter mitspielt. Zwei Wochen davon liegen in den Herbstferien. Zuständig für die Sanierung ist die Firma Günther Alsdorf aus Neuwied, die bei der öffentlichen Ausschreibung das beste Angebot abgegeben hat. Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme betragen rund 2 Millionen Euro, die vom Bund getragen werden. cno

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