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    B 42 bei Hammerstein: Auf Überflutung folgt Tempolimit

    Wer derzeit auf dem jüngst ausgebauten Abschnitt auf der B 42 bei Hammerstein unterwegs ist, traut seinen Augen nicht. Wo vor Kurzem noch das Tempolimit aufgehoben war, wird der Verkehr nun auf 50 km/h bei Nässe ausgebremst. Zwischenzeitlich warnte ein Schild vor Überflutungsgefahr. Aber das ist mittlerweile schon wieder abgebaut worden. Der Grund: Nach einem Starkregenereignis ist die Fahrbahn überflutet worden. Das hatte die Polizei dem Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz mitgeteilt, wie LBM-Mitarbeiter Joachim Kollakowski auf RZ-Anfrage berichtet.

    Der LBM hat nach der Überflutung der Fahrbahn in Hammerstein vorsorglich Tempo-50-Schilder aufstellen lassen. Diese sollen aber nach Behebung des Problems wieder verschwinden. Foto: Michael Fenstermacher
    Der LBM hat nach der Überflutung der Fahrbahn in Hammerstein vorsorglich Tempo-50-Schilder aufstellen lassen. Diese sollen aber nach Behebung des Problems wieder verschwinden.
    Foto: Michael Fenstermacher

    In der Folge ließ der LBM durch die Straßenmeisterei Neuwied vorsorglich Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder aufstellen. Doch wie Kollakowski mitteilt, wird das kein Dauerzustand bleiben. „An der Fahrbahn befindet sich die größte und bestmögliche Kastenrinne“, erläutert er. Der LBM geht davon aus, dass es sich lediglich um eine Verstopfung in der Verbindung zum Kanal handelt. „Das ist nichts Schlimmes, sondern eine Bagatelle, die überall immer mal wieder vorkommt“, sagt der LBM-Mitarbeiter. Die Ursache für so eine Verstopfung, so erklärt er, kann zum Beispiel Teil einer Ladung sein, die ein Lkw verloren hat.

    Was tatsächlich derzeit dafür sorgt, dass die Fahrbahn bei Regen unter Wasser gesetzt wird, will der LBM am Donnerstag prüfen und danach das Problem beheben. Spätestens in der kommenden Woche, so Kollakowski, soll dafür ein sogenanntes Spülfahrzeug zu Einsatz kommen. „Wir werden das auf jeden Fall lösen. Wir können da problemlos spülen“, sagt er. Mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen geht das aber nicht einher, wie Kollakowski informiert. Der Verkehr müsse lediglich um das Fahrzeug herumfahren. Wenn alles wieder behoben ist, soll das Tempolimit wieder verschwinden, Die Schilder werden dann wieder abgebaut, so Kollakowski.

    Im sozialen Netzwerk Facebook hat der Vorfall für Wirbel gesorgt. Viele Nutzer machten ihrem Unmut Luft oder hinterließen einen sarkastischen Kommentar. „Das ist jetzt nicht wahr, oder? Lieber LBM. Über 40 Jahre Planung, über 25 Jahre Bau. Und jetzt läuft das Wasser nicht ab?“, hieß es zum Beispiel in einem Beitrag. Das kommentierte ein anderer Nutzer mit den Worten: „Da haben die Schildbürger mal wieder zugeschlagen.“ Als Reaktion darauf antwortete der Verfasser des Beitrags: „Nein, keine Schildbürger. Am Samstag war Wasserski möglich.“

    Kollakowski schildert das anders. Ihm zufolge wurde die Straße lediglich ein paar Zentimeter überschwemmt. „Das sieht nur schlimm aus, weil das Wasser auf der Fahrbahn steht“, sagt er im Gespräch mit der RZ.

    Von unserer Redakteurin Silke Müller

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