40.000

Kreis Neuwied/Mainz100.000 Euro für einen Landarzt: Asbachs Prämie gefällt nicht jedem

Thomas Brost

Die Not in der Versorgung mit Hausärzten auf dem Land ist derart groß, dass Kommunen selbst das Heft des Handelns in die Hand nehmen. So hat die Verbandsgemeinde Asbach 100.000 Euro ausgelobt für Ärzte, die sich in der Kommune niederlassen – mit durchschlagendem Erfolg: Vier Ärzte haben sich vertraglich verpflichtet, in der Westerwald-VG zu praktizieren. Sieht die Politik so viel Eigenengagement mit Wohlwollen – oder Unbehagen? Und keimt bei bereits niedergelassenen Ärzten angesichts einer solchen Beihilfe, die nicht rücküberwiesen werden muss, kein Neid auf? Wir sammeln Meinungen.

Aufgeschlossen steht jedenfalls Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler dem Asbacher Pilotprojekt gegenüber. Grundsätzlich, sagt die Ministerin, sei es zu begrüßen, dass „auch Kommunen im Rahmen ihrer Handlungsmöglichkeiten attraktive Rahmenbedingungen insbesondere für junge ...

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