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Berglangenbach

Wahl am Sonntag: Hängepartie in Berglangenbach endet bald

Eine fast seit einem halben Jahr andauernde Hängepartie wird am kommenden Sonntag, 16. November, zu Ende gehen, wenn die Berglangenbacher zum dritten Mal in Folge aufgerufen sind, ihren Ortsbürgermeister zu wählen. Weil mit der 44-jährigen Helene Welsch und dem 59-jährigen Kurt Jenet diesmal zwei Kandidaten zur Wahl stehen, ist schon jetzt sicher, dass die Führungsposition im Ort neu besetzt werden wird.

Helene Welsch und Kurt Jenet stehen zur Wahl.
Helene Welsch und Kurt Jenet stehen zur Wahl.

Von unserem Redakteur Michael Fenstermacher

Dies war zuvor zweimal gescheitert, weil als Einzelbewerber weder Jenet in einem ersten Versuch am 25. Mai noch Armin Schneider drei Monate später, die nötige Mehrheit der bei der Direktwahl abgegebenen Stimmen erreichen konnten.

"Ich hätte gern noch etwas mehr Zeit gehabt, mich in der Kommunalpolitik einzuleben", sagt Helene Welsch, die bei der Wahl zum Gemeinderat im Mai das zweitbeste Stimmenergebnis erzielte und später von dem Gremium zur Zweiten Beigeordneten gewählt wurde. Aufgrund der beiden gescheiterten Wahlen und ihres guten persönlichen Ergebnisses habe sie sich nun in der Pflicht gesehen. "Jetzt habe ich mich mit der Situation im Ort beschäftigt und freue mich, wenn ich gewählt werde", erklärt die Verwaltungsfachfrau, die auf 25 Berufsjahre zurückblicken kann und nach Stationen in Saarbrücken und Trier mittlerweile bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Kaiserslautern arbeitet.

Auf viele Probleme, die sie aus ihrer Verwaltungstätigkeit schon kenne, erarbeite sie sich nun einen neuen Blickwinkel. "Das Dorf hat in schwierigen Zeiten immer zu mir gehalten. Dafür möchte ich etwas zurückgeben", nennt Helene Welsch ein weiteres Motiv. Nachdem sie neben dem Beruf lange Zeit stark durch die Pflege ihrer Eltern beansprucht war, bringt sie sich nun wieder stärker ins Dorfleben ein: In der Fastnacht, im Gesangverein und in der Laienspielgruppe.

Eine Stütze des Vereinslebens in Berglangenbach ist auch Kurt Jenet, der unter anderem seit 30 Jahren Sitzungspräsident der Narrenschar ist und 22 Jahre lang als Schiedsrichter für den FC Berglangenbach tätig war. "Ich will mehr Gemeinschaft schaffen und die örtlichen Vereine besser vernetzen", erklärt er seine Ziele als Ortschef. Als größte Herausforderung für den Ort hat er den demografischen Wandel erkannt.

Aus seiner Wahlniederlage im Mai hat der seit 44 Jahren bei der BASF in Ludwigshafen tätige Jenet, der kommendes Jahr in den Vorruhestand gehen will, gelernt und ist inzwischen gelassener geworden. "Ich will auch, dass das endet und wir nicht im nächsten Jahr noch ein viertes Mal wählen müssen", betont er.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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