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    Verbandstag in Fohren-Linden: Bürgerhaus stand im Zentrum der Chorwelt

    Gewissermaßen im Mittelpunkt der Welt des Chorgesangs im Land stand am Wochenende das Bürgerhaus in Fohren-Linden. Der Gemischte Chor war Gastgeber für den Verbandstag des Landes-Chorverbands Rheinland-Pfalz, in dem viele Tausend Sänger aus den Regionen zwischen Sieg und Südpfalz organisiert sind.

    Grünes Licht für eine zukunftsweisende Satzungsreform gaben die Delegierten beim Verbandstag des Landes-Chorverbands im Bürgerhaus Fohren-Linden.  Foto: Benjamin Werle
    Grünes Licht für eine zukunftsweisende Satzungsreform gaben die Delegierten beim Verbandstag des Landes-Chorverbands im Bürgerhaus Fohren-Linden.
    Foto: Benjamin Werle

    Mit "Fejo", einem haitianischen Traditional, gefolgt von "An Tagen wie diesen" und "Die Gedanken sind frei" eröffnete der Meisterchor, der in diesem Jahr sein 130-jähriges Bestehen feiert, die Zusammenkunft der 84 Delegierten aus den Kreis-Chorverbänden. Weil der Landesverband stets auf der Suche nach Tagungsorten sei, habe ihre Stellvertreterin Heide Hauch beim letzten Verbandstag in Worms das Bürgerhaus angeboten, erklärt die Vorsitzende Silke Drumm, wie der Chor zur Gastgeberrolle kam.

    "Für uns war das schon mit Arbeit verbunden", fügt sie hinzu. Zunächst mussten aus der Dr.-Darge-Halle in Berschweiler zusätzliche Tische und Stühle herbeigeschafft worden. Am Samstag dann waren Drumm und mehrere Sängerinnen dann schon morgens zur Stelle, um für die Delegierten ein Frühstück vorzubereiten. "Einige von uns waren den ganzen Tag präsent, um die Teilnehmer zu bewirten, und mein Mann Michael hat sich um die Tontechnik gekümmert", berichtet sie weiter.

    Begrüßt wurden die Delegierten zudem von Vertretern der Lokalpolitik: Landrat Matthias Schneider bekannte sich dabei als langjähriger Chorsänger. "Ich bin der festen Überzeugung, dass der Chorgesang in Rheinland-Pfalz eine starke, feste Stimme braucht. Deshalb sind Kreis-Chorverbände und der Landesverband unerlässlich", führte er aus. "Wir befinden uns hier in Fohren-Linden im ‚Epizentrum der Meisterchöre‘", zeigte sich Landrat Schneider stolz. Peter Lang, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Baumholder, drückte dies bei seiner anschließenden Begrüßung in konkreten Zahlen aus: "Von 14 Ortsgemeinden haben drei Gemeinden einen Meisterchor."

    "Heute wollen wir eine neue Satzung verabschieden, die zukunftsweisend für den Chorverband Rheinland-Pfalz ist", hatte zuvor der Präsident des Chorverbandes, Karl Wolff, die Hauptaufgabe des Tages umrissen. "Rückblickend war das Gestern eine gute Zeit, aber es ist Vergangenheit. Wenn wir uns im Gestern verlieren, haben wir keine Zukunft", stellte er fest. Ohne Mitgliedschöre gebe es keine Landes- und auch keine Kreis-Chorverbände. Der Chorverband müsse sich an die Gegebenheiten der Gegenwart vor allem der Zukunft anpassen und sich verändern. "Es muss einfach Klick machen im Kopf, wir müssen uns neu orientieren. Wir sind Dienstleister für die Chöre, und das muss auch deutlich werden."

    "Wofür braucht man eigentlich einen Verband? Wofür ist der Verband da? Diese Fragen gilt es zu beantworten. Wir müssen hier deutlich offensiver werden." Präsident Wolff hob in seinem weiteren Jahresbericht hervor, dass man mit der Öffentlichkeitsarbeit auf bestem Wege sei. "Die Punkte der Öffentlichkeitsarbeit müssen konzentriert werden, sodass wir im Land und in den Kreisen nach außen mit einer Stimme sprechen und einheitlich auftreten."

    "Vielstimmig im Motiv. Einstimmig in der Sache", lautet eine Kernaussage im neuen Leitbild des Chorverbandes. Dies wurde zusammen mit einer neuen Satzung sowie neuer Geschäftsordnung von den Delegierten einstimmig verabschiedet. "Es macht mir großen Spaß, Präsident des Landeverbandes zu sein", so Karl Wolff. "Wir haben viel vor. Dazu gehört die Qualifizierung von Chorleitern. Hierzu sind wir mit den Unis Mainz und Koblenz-Landau im Gespräch. Auch unsere musikalischen Weiterbildungsprogramme für Mitarbeiter in Kindergärten, Kindertagesstätten sowie für Lehrer in Grundschulen - Simuki, Felix und Musikus - wollen wir weiter forcieren und in die Öffentlichkeit tragen." mif/red

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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