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VG Birkenfeld

Trotz Regen machte das Zeltlager viel Spaß

100 Jugendliche hatten mit ihren Betreuern viel Spaß beim Jugendfeuerwehrzeltlager der Verbandsgemeinde Birkenfeld, das vom 31. Juli bis zum 4. August auf dem Festplatz in Gollenberg stattfand. Nach der Anreise und dem Aufbau der Zelte stimmten Spiele auf das Zeltlager ein. Diese, wie auch die an den folgenden Tagen geplante Lagerolympiade, wurden oft durch starken Regen unterbrochen und mussten abgebrochen werden.

Gut war die Stimmung nicht nur bei der Eröffnung des Ferienlagers in Gollenberg. Alle Jugendgruppen präsentierten sich mit bunten Wimpeln.
Gut war die Stimmung nicht nur bei der Eröffnung des Ferienlagers in Gollenberg. Alle Jugendgruppen präsentierten sich mit bunten Wimpeln.
Foto: Gerhard Ding

Zum Ausgleich stand Schwimmen auf dem Programm. Die Möglichkeit neben dem Besuch des Spaßbades "Pyramide" in Oberhambach auch das Freibad der Stadt Birkenfeld zu besuchen, dessen Eintritt für die Jugendfeuerwehr kostenlos war, wurde während des gesamten Lagers aufgrund viel genutzt.

Beim Lagerfeuer versammelten sich die Jugendlichen abends gern. Auch einige Gollenberger stießen zur gemütlichen Runde dazu.
Beim Lagerfeuer versammelten sich die Jugendlichen abends gern. Auch einige Gollenberger stießen zur gemütlichen Runde dazu.
Foto: Gerhard Ding

Die offizielle Eröffnung des Zeltlagers fand am Freitag statt. Bevor Wehrleiter Schneider ans Mikrofon trat, waren alle Jugendgruppen mit ihren bunten Wimpeln ins Lager einmarschiert und hatten sich im Halbkreis formiert. Auf der Gollenberger Höhe begrüßte er Holger Noss den 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde, der Bürgermeister Dr. Alscher vertrat, den neuen Birkenfelder Stadtbürgermeister Miroslaw Kowalski und den Gollenberger Ortsbürgermeister Ralf Simon. Ebenso freute er sich über den Besuch von zahlreichen anderen Gästen wie Kreisjugendwart Markus Petry, Ortwin Heringer (Vorsitzender der Alters- und Ehrenabteilung), Fachbereichsleiter Hans Günter Heß, Sachbearbeiter Gerhard Ding von der Verbandsgemeindeverwaltung, den früheren Abteilungsleiter Hans-Werner Haag, Kreisjugendwart a.D. Gustav Hauer und den früheren Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Rapedius.

Lagerleben auf der Leinwand

Schneider dankte allen, die etwas zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten. Besonders erwähnte er die finanzielle Unterstützung der Kreissparkasse Birkenfeld, der Volksbank Hunsrück-Nahe und der Stadt Birkenfeld. Namentlich erwähnte er auch den ehemaligen Stadtbürgermeister Peter Nauert, der der Jugendfeuerwehr den Erlös einer großen Musikveranstaltung im Jahre 2013 gespendet hatte. Sein ganz besonderer Gruß galt der Abordnung der Feuerwehr aus Zebowice, der Partnergemeinde der VG-Birkenfeld, die seit zehn Jahren trotz der weiten Anreise mit einer Jugendgruppe beim Zeltlager vertreten war.

Nachdem der Wehrleiter den Ehrengästen ein kleines Präsent überreicht hatte, wurden alle Jugendlichen und Betreuer mit T-Shirts ausgestattet, bevor man zum gemütlichen Teil überging. Höhepunkt des Abends war das große Lagerfeuer, um das sich dann alle scharten.

Am Samstag stand neben Kino- und Schwimmbadbesuch, den Lagerspielen und vielen anderen Aktivitäten der Aufbau eines Barfußpfades auf dem Programm. Am Beispiel von Bad Sobernheim wurden verschiedene Materialen zum Platz gebracht, um den Parcours für Sonntag herzurichten. Außerdem bekam jede Gruppe einen Spannrahmen mit Leinen und Malmaterialien, um mit einem selbst gefertigten Bild Eindrücke vom Lagerleben festzuhalten.

Abordnung aus Polen zu Gast

Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Köhler und der Pastoralreferent Wettmann gestaltete. Miroslaw Kowalski hielt in seiner Funktion als katholischer Pfarrgemeinderatsvorsitzender die Fürbitte. Am Tag der offenen Zelte waren viele Eltern, Verwandte Freunde der jungen Feuerwehrakteure, ehemalige Führungskräfte der Feuerwehr und auch Bürger zugegen. Den Gollenbergern an dieser Stelle ein großes Lob: Es gab an allen Tagen keine Beschwerden wegen des ständigen Verkehrs zum Zeltlager oder des nicht immer ganz ruhigen Lagerlebens. Im Gegenteil, etliche Dorfbewohner ließen schlossen sich der geselligen Runde an.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die gemalten Bilder mit den Lagerimpressionen versteigert. Alle Kunstwerke kamen unter den Hammer. Auktionator Bernhard erzielte für ein Bild sogar 55 Euro. Der gesamte Erlös der Versteigerung kommt einem sozialen Zweck zu gute.

Nach weiteren morgendlichen Aktivitäten wurde am Montag das Lager abgebaut. Bevor die polnischen Freunde ihren langen Heimweg antraten besuchten sie noch einmal das Freibad in Birkenfeld. Zuvor aber statteten sie Stadtbürgermeister Miroslaw Kowalski in seinem Amtssitz und der Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld einen Besuch ab. Dabei nahmen sie das Angebot wahr, einmal die Stadt Birkenfeld via Drehleiter aus luftiger Höhe zu betrachten.

Ein besonderer Dank gilt Feuerwehrkoch Hajo Böß, der die Jugendlichen an allen Tagen persönlich mit Spießbraten, Würstchen, Hamburgern, Kebab und anderen leckeren Speisen versorgte.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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