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    Traumergebnis für Traumschleife Hahnenbach

    Ein Traumergebnis von 87 Erlebnispunkten vergab das deutsche Wanderinstitut bei der Nachzertifizierung der Traumschleife Hahnenbachtal.

    Stolz auf das Traumergebnis bei der Nachzertifizierung der Traumschleife Hahnenbach sind (von links) Michael Brzoska (Ortsbürgermeister Bundenbach), Markus Fey (Gemeindearbeiter), Harald Rosenbaum (Bürgermeister VG Kirchberg), Georg Dräger (VG Rhaunen und Vorsitzender Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße), Achim Laub (Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig), Werner Müller (VG Kirn), Anne Hammes (Nahelandtouristik) und Verena Lang (Tourismusbeauftragte VG Kirn-Land). Foto: Armin Seibert
    Stolz auf das Traumergebnis bei der Nachzertifizierung der Traumschleife Hahnenbach sind (von links) Michael Brzoska (Ortsbürgermeister Bundenbach), Markus Fey (Gemeindearbeiter), Harald Rosenbaum (Bürgermeister VG Kirchberg), Georg Dräger (VG Rhaunen und Vorsitzender Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße), Achim Laub (Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig), Werner Müller (VG Kirn), Anne Hammes (Nahelandtouristik) und Verena Lang (Tourismusbeauftragte VG Kirn-Land).
    Foto: Armin Seibert

    Achim Laub (Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig) überreichte die Urkunden an die drei stolzen Bürgermeister Georg Dräger (VG Rhaunen und Vorsitzender der Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße), Werner Müller (VG Kirn-Land) und Harald Rosenbaum (VG Kirchberg). Bei der Eröffnung der Traumschleife vor drei Jahren hatte es 81 Erlebnispunkte gegeben, im vergangenen Jahr war die Tour vom Wandermagazin zu "Deutschlands schönstem Wanderweg" gekürt worden.

    Als Erfolgsgeschichte bezeichnete Anne Hammes (Nahelandtouristik) den Weg auch im Hinblick auf die Gästezahlen: Rund 15 000 Besucher kommen jedes Jahr. Die Punktezahl sei als sensationell zu bezeichnen, denn nur wenige Alpinstrecken erreichen mehr. Im Mittelgebirge ist die Traumschleife zusammen mit dem Rheinsteig führend - vor rund 400 Premiumwanderwegen.

    Das sei ein Musterbeispiel der kommunalen Zusammenarbeit betonte Georg Dräger und verwies auch auf die Anstrengungen der Ortsgemeinden Schneppenbach (VG Kirn, Kreis Bad Kreuznach), Woppenroth (VG Kirchberg, Rhein-Hunsrück-Kreis) und Bundenbach (VG Rhaunen, Kreis Birkenfeld). Er dankte besonders dem Bundenbacher Ortsbürgermeister Michael Brzoska und Gemeindearbeiter Markus Fey, die den Löwenanteil der Strecke zu betreuen haben, immer wieder neue Aussichtspunkte freilegen und die Wege akribisch pflegen.

    Achim Laub ist sicher, dass der Wandertourismus im Hunsrück durch diese erneute Auszeichnung einen deutlichen Schub erhält. Es werde sensibel an der Schleife weitergearbeitet, man könne mit Schmidtburg, Ruine Hellkirch, dem Wassererlebnispfad und der Schiefergrube viele Highlights bieten und verfüge mit dem Forellenhof auch über ein gastronomisches Aushängeschild.

    Vitaltouren steigern Gästezahlen

    Von der Saar, wo seit Jahren Traumschleifen beworben werden, kann Lauf von einer Steigerung der Gästezahlen um gut 40 Prozent berichten. Dazu sei eine Vernetzung der überregionalen Wege (Saar-Hunsrück-Steig, Soonwaldsteig) und der regionalen Touren (Stumm-Orgelweg, Kupfer-Jaspis-Pfad, Mittelalterpfad) wichtig. Die Zahl der Premiumwege zwischen Saarburg, Trier, Boppard und Bingen solle allerdings auf 100 begrenzt sein, sagt Lauf. Inzwischen gibt es 82. Eine der noch "fehlenden" 18 Wege wird der geplante Becherbacher Kulturweg sein, kündigt Bürgermeister Werner Müller an. Er betont den Stellenwert der Zusammenarbeit, die bei der Traumschleife das Kirchturmdenken erfolgreich ausgeblendet habe. Den Erfolg habe man mit der 24-Stunden-Wanderung ab Hennweiler bekräftigt. Jetzt gelte es, alles zu tun, damit das Niveau gehalten werden kann. Dazu gehörten auch gute Einkehrmöglichkeiten. Die Schließung des Schneppenbacher Gasthauses sei da bedauerlich.

    Sein Bürgermeisterkollege Harald Rosenbaum bestätigt: "Ohne Gastronomie geht es nicht." Georg Dräger stellte in Aussicht, dass ein Busunternehmen in Zusammenarbeit mit der Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße und Edelsteinstraße auf Wandertourismus setzen wolle. Bislang sieht Rosenbaum bei den Wandergästen zu 90 Prozent Tagestouristen. Der "Dritt-Urlaub" nehme aber zu, betonte Hammes: Viele Wochenendgäste kommen inzwischen in den Hunsrück. Lauf: "30 Prozent der Traumschleifengäste an der Saar übernachten dort. Das wird auch hier so kommen."

    Ehrenamtliche Hilfe wichtig

    Die Pflege gelinge vor allem dank ehrenamtlicher Unterstützung, weiß Werner Müller. Laub bekräftigt: Pflege durch Kommunen ist besser als durch externe Firmen. Die Kreativität der Einheimischen sei ein Plus. Auch Wandervereine profitieren, meint Rosenbaum: "Die Wanderer sind jünger geworden. Davon lebt die Outdoorindustrie."

    Von unserem Redakteur Armin Seibert

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