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Birkenfeld

Stiftung verhilft zu Fotovoltaik auf kommunalen Dächern

Die Bauexperten der Verbandsgemeinde haben sich bereits umgesehen und etliche öffentliche Gebäude entdeckt, deren Dächer für Fotovoltaik geeignet wäre: ein erhebliches Potenzial, mit dem nach Ansicht des Bürgermeisters eine nachhaltige und ökologische Wertschöpfung zu erzielen wäre, die wiederum für Ausgaben im gemeinnützigen Bereich der Verbandsgemeinde verwendet werden könnte.

Birkenfeld – Die Bauexperten der Verbandsgemeinde haben sich bereits umgesehen und etliche öffentliche Gebäude entdeckt, deren Dächer für Fotovoltaik geeignet wäre: ein erhebliches Potenzial, mit dem nach Ansicht des Bürgermeisters eine nachhaltige und ökologische Wertschöpfung zu erzielen wäre, die wiederum für Ausgaben im gemeinnützigen Bereich der Verbandsgemeinde verwendet werden könnte.

Von den diversen Möglichkeiten zur Finanzierung, Errichtung und Betrieb solcher Solaranlagen favorisiert die Verbandsgemeindeverwaltung eine Realisierung der Fotovoltaikanlagen über eine gemeinnützige Stiftung als Maßnahmenträger. Dies biete gegenüber anderen Varianten maßgebliche wirtschaftliche Vorteile, betont Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher, der zur jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates einen Experten – Dieter Christoph von der Firma Stiftungsidee in Buckenhof – eingeladen hatte.

Üblicherweise investieren Dritte in Fotovoltaikanlagen auf kommunalen Dächer – für den Verwaltungschef Alscher keine lukrative Variante: Die privaten Investoren erwirtschaften Gewinne für eigene Zwecke, die Kommunen verzichten in der Regel auf dieses Gewinnpotenzial und beschränken sich auf weitaus geringere Mieteinnahmen. Aber der wirtschaftliche Kreis schließt sich im Sinne der Kommune, wenn an die Stelle des privatnützig agierenden Dritten eine gemeinnützige Stiftung tritt. Diese verwendet ihre aus den Fotovoltaikanlagen erwachsende Gewinne zur Erfüllung ihrer gemeinnützigen Zwecken, sie kann diese gemeinnützigen Zwecke aber auch durch die Kommune vor Ort erfüllen lassen.

Das Modell sei nicht mit sogenannten Bürgersolarfonds zu vergleichen, so der Experte. Die Bürger seien vielmehr gemeinsam Investor. Möglich sei aber auch, dass Bürger der Stiftung Darlehn gewähren. Die Stiftung bediene dann die Kredite mit Zinszahlungen und Tilgung, gebe aber nicht von ihren Gewinnen ab. Und schließlich sei die Stiftung steuerbefreit im Bereich der Vermögensverwaltung. Letztes Sahnehäubchen: Die ADD protegiere das Modell, es könne öffentliche Haushalte auf intelligentem Weg ergänzen – wusste Bürgermeister Dr. Alscher zu berichten.

 

Idar-Oberstein Birkenfeld
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