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    Herrstein/Rhaunen

    Sozialstation: Die gGmbh-Lösung soll schwarze Zahlen bringen

    Am Donnerstag, 11. Dezember, werden sich die Verbandsgemeinderatsmitglieder voneinander getrennt, aber nahezu zeitgleich eines wichtigen Themas widmen: der geplanten Umwandlung der Sozialstation Herrstein-Rhaunen in eine gemeinnützige GmbH (gGmbH).

    Die Sozialstation gibt es seit 1972. Sie möchte den Menschen ein würdevolles Altern mit entsprechender Pflege und Betreuung ermöglichen. Aktuell wird eine Umwandlung in eine gGmbH angestrebt.
    Die Sozialstation gibt es seit 1972. Sie möchte den Menschen ein würdevolles Altern mit entsprechender Pflege und Betreuung ermöglichen. Aktuell wird eine Umwandlung in eine gGmbH angestrebt.
    Foto: DPA

    Von unserer Redakteurin Vera Müller

    Hauptziel der Aktion: die Sozialstation auf alle Fälle erhalten. Und diese Botschaft sollten auch ältere, pflegebedürftige Menschen zur Kenntnis nehmen: Die Einrichtung bleibt bestehen, das Angebot soll sogar verbessert werden. Die Beschlussvorlage für beide Gremien sind identisch: Baldmöglichst, spätestens jedoch zum 1. Januar 2016, soll die Umwandlung vollzogen sein. Das Steuerberatungsbüro Dr. Benzel und Partner aus Rhaunen soll im Rahmen der Optimierungsberatung beauftragt werden, alle dazu notwendigen Maßnahmen in die Wege zu leiten. Um jeder beteiligten Verbandsgemeinde ein angemessenes Mitspracherecht einzuräumen, sollen als kaufmännischer Geschäftsführer Hans-Dieter Weyand (Fachbereichsleiter bei der VG-Verwaltung Rhaunen) und zum operativen Geschäftsführer Ortwin Rech (Fachbereichsleiter der VG-Verwaltung Herrstein) vorgeschlagen werden. Beide Geschäftsführer sollen im Rahmen der Geringfügigkeit entlohnt werden: ein Schmerzensgeld, wie sich die VG-Chefs Georg Dräger (Rhaunen) Uwe Weber (Herrstein) einig sind. Den Mitarbeitern der Sozialstation Herrstein-Rhaunen wird Tarifbindung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes zugesichert. Sie sollen zudem stärker als bisher in die Organisation und Optimierung einbezogen werden. Weitere Vereinbarungen werden im Einvernehmen mit dem Personalrat der Verbandsgemeinde Herrstein und mit den Tarifparteien getroffen.

    Rech, Weyand, Wolfgang Benzel wie auch die beiden VG-Bürgermeister lassen keinen Zweifel: "An der Umwandlung führt kein Weg vorbei. Wir brauchen mehr Transparenz und müssen wirtschaftlich nachhaltig agieren. Die gGmbH ist die beste Lösung. Sie bietet Chancen und Perspektiven. Und vor allem sichert sie den Bestand der Sozialstation, die angesichts des demografischen Wandels unverzichtbar ist." Entscheidender Faktor seien dabei die Pflegesatzverhandlungen, die bekanntlich letztlich über Sein oder Nichtsein solcher Einrichtungen entscheiden würden, wie Benzel mit Blick auf entsprechende Erfahrungen überzeugt ist. Die Mitarbeiter sollen unter anderem mit Tablet-PCs ausgestattet werden, die Formalien und Qualitätsmanagement deutlich vereinfachten, sodass auch im Verwaltungsbereich Kapazitäten frei werden, um sich ums Kerngeschäft kümmern zu können.

    Eine besonders schwere Geburt sei das Ganze: Seit neun Monaten arbeite man intensiv an dem Thema, die Gremien seien konsequent einbezogen worden. Insofern könne man den vonseiten der Herrsteiner SPD formulierten Vorwurf, sie sei nicht ausreichend informiert worden, auf nicht gelten lassen. Vieles sei denkbar, formulieren Dräger und Weber Visionen. Ein Arztsitz für die Sozialstation? Fahrzeuge der Sozialstation in freien Zeiten als Bürgermobile nutzen? Als das sei möglich, wenn die Zahlen stimmen.

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