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    Schmißberg

    Schmißberger lehnen Windkraftpläne ab

    Etwa 120 Erwachsene und damit mehr als zwei Drittel aller stimmberechtigten Schmißberger Bürger haben schriftlich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Birkenfeld ihre Einwände gegen den derzeitigen Entwurf des Flächennutzungsplans (Teilplan Windenergie) eingereicht. Das teilt der Erste Beigeordnete von Schmißberg, Rudi Weber, auf der Internetseite der Gemeinde mit.

    Foto: xx

    Auch Einwohner aus den umliegenden Gemeinden hätten zahlreiche Einwände schriftlich geltend gemacht. Unter anderem hätten auch Bürger aus Elchweiler, wo die Gemeinde selbst die Errichtung von Windrädern plant, kritische Stellungnahmen, so Weber.

    Unter anderem wird von den Bürgern, die den jetzigen Entwurf so nicht akzeptieren wollen, ein Mindestabstand von 1500 Metern zur Wohnbebauung und darüber hinaus die sogenannte 10-H-Regelung (Entfernung zur Wohnbebauung mit dem Zehnfachen der Anlagenhöhe) gefordert. Auch soll aufgrund der zur erwartenden Anzahl und Höhe der neuen Windenergieanlagen der Abstand von Windpark zu Windpark mindestens vier Kilometer betragen.

    Viele Schmißberger haben laut Rudi Weber zudem naturschutzrelevante Ereignisse genau dokumentiert, um ihre Einwände zu stützen. So hätten sie unter anderem zahlreiche Beobachtungen von Rotmilanen, Schwarzstörchen und anderen geschützten Arten genau dokumentiert.

    Hierzu liefert der Schmißberger Beigeordnete ein Beispiel. Weber erinnert daran, dass auf Antrag der Betreiberfirma Geres die zwischenzeitlich stillgelegten Windräder bei Birkenfeld Ende September wieder in Betrieb genommen wurden. Die Begründung habe gelautet, dass die Rotmilane wieder nach Süden in ihre Winterquartiere gezogen seien. „Während also die Windräder wieder laufen, haben Schmißberger Bürger jedoch neun Rotmilane beobachtet. Sie haben am Ortsrand hinter dem Traktor von Bauer Sven Scherer, der eine große Wiese mähte, nach Nahrung gesucht“, berichtet Weber auf der Internetseite der Gemeinde.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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