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Idar-Oberstein

Saubere Sache: 700 Stunden Arbeit im Kammerwoog zeigen Ergebnisse

Fast 700 Arbeitsstunden kamen bei bislang neun Aufräumtagen der Interessengruppe Kammerwoog in Kooperation mit dem Förderverein Kammerwoog zusammen. Durchschnittlich betätigten sich dabei pro Einsatz jeweils 20 Helfer als Putz- und Aufräumkommando. Dieser Tage mit dabei: die Idar-Obersteiner Maskenrapper Stimme der Jugend, die kräftig anpackten, aber auch dieses Mal nicht ihr wahres Gesicht zeigten, sondern die Masken aufsetzten. Ebenfalls aktiv: Bürgermeister Friedrich Marx.

Maskenrapper im Einsatz: Auf dem Kammerwoog-Gelände hat sich eine Menge getan. Weitere Arbeitseinsätze sollen folgen, bevor das Wetter so richtig ungemütlich und abends zu dunkel wird.
Maskenrapper im Einsatz: Auf dem Kammerwoog-Gelände hat sich eine Menge getan. Weitere Arbeitseinsätze sollen folgen, bevor das Wetter so richtig ungemütlich und abends zu dunkel wird.

Von unserer Redakteurin Vera Müller

Die Initiatoren Thomas Petry und Marcel Gehres freuen sich: "An den Tagen wurde einiges im Kammerwoog bewegt. Das Hauptanliegen bestand darin, Wege, Plätze und Räumlichkeiten wieder begehbar zu machen und nahezu besenrein zu hinterlassen." Rund 65 Prozent der Fläche sind derzeit gereinigt, darunter das Schwimmerbecken, die Umgebung des Nichtschwimmerbeckens bis auf den Rutschbereich, das Kinderplanschbecken, der Bereich am Bouleplatz, vier Rasenflächen, das Mehrzweckgebäude bis auf zwei Räumlichkeiten, das Kassengebäude und sämtliche Wege bis auf den steilen Zuweg: Hier müssen noch die Ränder von Grün befreit werden. Zu reinigen gibt es noch einiges: Neben der restlichen Liegewiese, die gemulcht werden muss, wartet der Bouleplatz darauf, dass das Spielfeld von Wurzeln befreit wird. Weiterhin müssen noch Räume im Mehrzweckgebäude und das Nichtschwimmerbecken gereinigt werden. Auch sind noch Pflanzen zurückzuschneiden. Das Beachvolleyballfeld muss ebenfalls noch reaktiviert werden. Auch der Asphaltweg vom Eingangstor bis zum Mehrzweckgebäude soll sauber werden.

Deshalb wurden weitere Termine anberaumt: Am Mittwoch, 9. September, 10 bis 14 Uhr, Donnerstag, 10. September, 16 bis 20 Uhr, Freitag, 11. September, 16 bis 20 Uhr, und Samstag, 12. September, 9 bis 15 Uhr, soll die Aktion fortgesetzt werden.

"Wir möchten die in Zusammenhang mit den Arbeitseinsätzen bitten, ihre eigenen, sicher handhabbaren Werkzeuge mitzubringen. Hilfreich könnten unter anderem sein: Gartenschere, Heckenschere, Astsäge, Handsäge, Astschere, Handschuhe, Messer, Kratzwerkzeug, Besen, Flachschaufel, Rechen und Schubkarren", betont Gehres. Er sei stolz und sehr zufrieden: "Ich hätte nicht gedacht dass wir das, was wir bisher erreicht haben, in so kurzer Zeit schaffen." Petry ergänzt: "Die Leute sind motiviert."

Die Akteure hatten während der Tage sehr viel Spaß und wurden dank Sponsoren mit Materialien, Essen und Getränken versorgt. In diesem Rahmen bedanken sie sich bei der Schreinerei Eisenschneider, Optik Seikel, der Frauenarztpraxis Pia Reuther und Fensterbau Schmäler und Wenz. Ein Dank geht auch an die Firma Garten- und Landschaftsbau Kevin Schneider, die die Kammerwoog-Freunde bei den Arbeitseinsätzen mit Maschinen und Personal unterstützt hat. Erfreulich sei auch die Zusage der Firma Schmäler und Wenz, dass sie fünf Fensterfelder zu gegebener Zeit im Wert von circa 4000 Euro spenden wird.

Momentan habe man keinen weiteren Bedarf an finanziellen Mitteln oder brauche gar größere Summen. Im nächsten Frühjahr könnte sich das ändern: Boule, Beachvolleyball, Tischtennis, gemeinsames Grillen: All das soll dann ab dem nächsten Frühjahr im Kammerwoog möglich sein. Man könne das herrliche Gelände schlicht noch einmal erleben, eine Beziehung knüpfen. Das sei erst einmal entscheidend, freut sich Petry. "Wir fangen in kleinem Rahmen an. Bis dahin wissen wir auch mehr, was eine mögliche öffentliche Förderung angeht. Ich lasse mich da nicht nervös machen. Wir haben schon viel erreicht", beschreibt er seine Gefühlslage. Im nächsten Jahr sehe man dann ja, wie die Angebote angenommen werden und ob sich die Stadt einbringen kann oder will. Das sei gegebenenfalls neu zu diskutieren. Petry ist überzeugt, dass es Lösungen gibt.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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