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Rückweiler

Rückweiler: Zustimmung für Solarpark fällt im Gemeinderat knapp aus

Das Vorhaben der Sunera GmbH aus dem Saarland, in Rückweiler beiderseits der Autobahn 62 einen Solarpark zu errichten, hat eine weitere Hürde genommen, allerdings denkbar knapp. Viermal ja, dreimal nein, lautete das Abstimmungsergebnis im Ortsgemeinderat des Heidedorfs, der vergangene Woche über den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans für das Projekt zu entscheiden hatte.

Von unserem Redakteur Michael Fenstermacher

Im Juli hatte bereits der Verbandsgemeinderat den Weg dafür freigemacht, indem er sich dafür aussprach, den Solarpark bei einer Fortschreibung des Flächennutzungsplans zu berücksichtigen (die NZ berichtete).

"Ich möchte das nicht kommentieren", sagte Rückweilers Ortsbürgermeister Lutz Altekrüger auf NZ-Nachfrage zu dem knappen Abstimmungsergebnis. Zuversichtlich ist er jedenfalls, dass im kommenden Jahr mit der Umsetzung des ambitionierten Energieprojekts begonnen werden kann. Nach Altekrügers Informationen hat die Sunera GmbH in den Verhandlungen mit einer privaten Landeigentümerin, deren Grundstück für den Solarpark benötigt wird, eine Einigung über eine Verpachtung erzielt. Gemeindeeigene Flächen wurden bereits an das Unternehmen mit Sitz in Sulzbach verpachtet.

Mit 3,2 statt 6 Hektar Fläche wird der Solarpark allerdings deutlich kleiner ausfallen als ursprünglich geplant. Das liege daran, dass OIE und Westnetz nicht mehr Einspeisekapazitäten für den produzierten Strom bereitstellen können, erklärt Altekrüger. Mit der Betreuung des weiteren Bebauungsplanverfahrens hat die Sunera GmbH ein Planungsbüro aus Illingen beauftragt. Es folgt nun die Offenlegung des Bebauungsplans – mit der Möglichkeit für Träger öffentlicher Belange, Bedenken und Auflagen geltend zu machen.

Über eine bevorstehende Veränderung im Ortsbild informierte der Ortsbürgermeister die Ratsmitglieder am Schluss der öffentlichen Sitzung: Nach einer Begehung mit der OIE steht fest, dass der Energieversorger die bestehenden Stromverteiler im Ort noch in diesem Jahr durch neue Kleinverteiler ersetzen wird, die deutlich weniger Platz beanspruchen. Im Zuge dessen wird auch der marode Trafoturm am Kindergarten, im Dorfjargon Lichthäuschen genannt, abgerissen.

Weitere Mitteillungen des Ortschefs: Ein Defibrillator wird in der Sparkassenfiliale bereitgestellt. Über einen zweiten Defibrillator für Festveranstaltungen wird nach Rückäußerung des Malteser Hilfsdienstes entschieden. Verschiedene Bänke im Dorf werden wieder hergerichtet. Die Arbeiten am Friedhof und Kinderspielplatz sind abgeschlossen.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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