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Stipshausen

Nichts dem Zufall überlassen

Das Projekt „Bikepark“ im Idarwald wird in Stipshausen eine Reihe von Veränderungen mit sich bringen. Dessen ist sich der Ortsgemeinderat bewusst.

Idarwald.
Idarwald.

Um sich rechtzeitig auf diese Veränderungen einzustellen, sie in vernünftige Bahnen zu lenken und so weit wie möglich zu steuern, möchte der Rat eine Dorfentwicklung anstoßen. Wie Ortsbürgermeister Frank Marx in der jüngsten Sitzung betonte, wolle man mit der Dorfentwicklung auf den Bikepark vorbereitet sein. Dazu gehöre auch, die von der Politik zugesagten Versprechen einzufordern und die Zukunft sorgfältig zu planen. „Uns soll es nicht so gehen wie den Mörsdorfern mit ihrer Hängebrücke“, sagte Marx.

Hugo Kern vom Planungsbüro Kernplan und Nico Reuter von Ecoparc Concepts fasst einige Fragen zusammen, die es im Vorfeld der Entwicklung des Bikeparks zu bearbeiten gilt: Welche Auswirkung hat das Projekt? Wie bereitet sich der Ort darauf vor? Wie kann man Erlöse generieren?

Eine dem Rat vorgelegte Projektskizze ist lediglich als grober Entwurf zu den Themen gedacht, die man angehen muss. Hilfreich in diesem Zusammenhang könnten einige Fördermöglichkeiten sein wie Leader, Dorferneuerungsprogramme oder die Wirtschafts- und Tourismusförderung des Landes.

Geklärt werden müssten auch die Kosten eines Konzeptes. Dazu muss ein entsprechender Antrag gestellt werden. Denkbar sei folgende Vorgehensweise:

1 Bestandsaufnahme: Vereine, Gebäude, Finanzen, Erwartungen an den Bikepark wie die Besucherentwicklung.

2 Daraus wird ein erster Entwurf des vorgesehenen Konzeptes entwickelt.

3 Sobald Ideen auf dem Tisch liegen, sollte es zu einer Bürgeranhörung kommen.

4 Der Entwurf des Konzeptes wird anschließend dem potenziellen Förderer vorgelegt.

5 Ein Förderantrag wird zu diesem Konzept gestellt.

Das Konzept soll als Leitlinie für die nächsten Jahre gelten und muss unter Umständen nach rund fünf Jahren nachjustiert werden. Ob dieses Konzept als Entwicklungskonzept oder als Dorferneuerungskonzept verwirklicht wird, hänge gegebenenfalls vom Fördertopf ab, den man in Anspruch nehmen kann. Hugo Kern fasste die Maxime des Handelns in dem Satz zusammen: „Das Dorf darf nicht überfordert werden.“

Ratsmitglied Ivo Schmieden stellte den Antrag, bereits in der aktuellen Sitzung ein Konzept anzustoßen. Im Rat wurde deshalb ein Beschlussvorschlag formuliert, der die Zustimmung aller Ratsmitglieder fand: „Insbesondere aufgrund der Alleinstellungsmerkmale des geplanten Bikeparks sieht die Ortsgemeinde die Notwendigkeit, diesen Park mit dem Ort und den Ort mit dem Park zu entwickeln. Deshalb möchte die Ortsgemeinde ein Entwicklungskonzept auf den Weg bringen. Der Ortsbürgermeister wird beauftragt, die Kosten zur Erstellung eines Konzeptes zu ermitteln und potenziellen Geldgebern zur Förderung vorzulegen.“

Von unserem Mitarbeiter Hermann Mosel

Idar-Oberstein Birkenfeld
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