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    Kempfeld

    Nationalpark Hunsrück-Hochwald hat schon mehr als 600 Freunde

    Schöne Auszeichnung für die Freunde des Nationalparks: Der Verein hat bei einem Naturschutzwettbewerb des Lebensmittelriesen Edeka einen der Hauptgeldpreise in Höhe von 4000 Euro gewonnen. Mit dem Geld sollen Kameras für das Wildkatzenmonotoring im Nationalpark angeschafft werden, berichtete Vorsitzender Hans-Joachim Billert jüngst in der Jahreshauptversammlung auf der Wildenburg in Kempfeld.

    Ein ausdrückliches Lob für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Nationalparks zollte er dem Land: „Das läuft jetzt harmonisch und gut“, betonte Billert. Dazu beigetragen hat nach seiner Einschätzung zum einen der Brandbrief, den führende Politiker aus der Region und er unter anderem wegen der zögerlichen Bearbeitung von Förderanträgen im Dezember 2016 an Ministerpräsidentin Malu Dreyer gerichtet hatten. Danach sei dann erfreulich viel Bewegung in die Sache gekommen.

    Zum anderen habe sich die Region der Landesregierung im Mai bei der Kabinettsitzung im Hunsrückhaus am Erbeskopf als geschlossene Einheit präsentiert und die Landespolitiker damit spürbar beeindruckt, bilanzierte Billert. Gern würde man Malu Dreyer auch beim nächsten Nationalparkfest im Juni 2018 in Veitsrodt willkommen heißen. Die Chancen dafür scheinen nicht schlecht zu stehen. Ob die Interessengemeinschaft Nationalparkbahn Hunsrück-Hochwald dann wieder einen historischen Zug auf die Reise schicken wird, wie in diesem Jahr beim Fest am Bostalsee, steht noch nicht fest. Bei der angebotenen Saarland-Rundfahrt war der Zug mit mehr als 550 Teilnehmern ausgebucht. Die Initiative legte dennoch drauf, weil die Fahrt nach Türkismühle nur rund 150 Fahrgäste mitmachten.

    Für eigene Auftritte haben die Nationalpark-Freunde einen Ausstellungspavillon angeschafft. Der soll auch zum Einsatz kommen, wenn sich der Verein mit dem Nationalparkamt an einem gemeinsamen Stand präsentiert, was fast schon die Regel ist. Der Vorstand unterstützt auch das neue Junior-Ranger-Programm des Amtes. Die darin aufgenommenen Kinder bis 14 Jahre werden Fördermitglieder im Verein, weil sie dadurch versichert sind. Die Mitgliederzahl bei den Nationalpark-Freunden ist dadurch auf insgesamt mehr als 600 gestiegen.

    Trotz des vielköpfigen Vorstands hat der Vorsitzende immer mehr das Gefühl, „dass wir angesichts der Fülle an Themen und Aufgaben zu dünn besetzt sind“. Um alles zu bewältigen, wäre aus seiner Sicht eine mit einem 450-Euro-Jobber besetzte Geschäftsstelle sinnvoll – was aber (noch) nicht zu finanzieren ist.

    Zu Recht stolz ist der Verein auf sein Nationalpark-Radio, das nach Aussage von Chefredakteur Stefan Pink (Neuhütten) zu 95 Prozent aus privaten Mitteln finanziert wird. Zum Redaktionsteam gehören zudem Hans-Joachim Billert und Angela Enz-Warth. An jedem ersten Freitag im Monat geht man im Internet für zwei Stunden mit einem eigenem Programm auf Sendung. Geplant ist, die Sendezeit auszuweiten. Ein solches Bürgerradio gibt es zumindest in Deutschland in keinem anderen Nationalpark. Die Zahl der Zuhörer, die aus aller Welt kommen, schwankt: Der bisherige Rekord liegt bei 700.

    Von Kurt Knaudt

    Bürgerforum zum Thema Nationalpark im Gymnasium an der Heinzenwies

    Kreis Birkenfeld. Ihr alljährliches Bürgerforum veranstalten das Nationalparkamt und der Freundeskreis des Nationalparks Hunsrück-Hochwald am Samstag, 11. November, von 14 bis 18 Uhr im Gymnasium an der Heinzenwies in Idar-Oberstein. Es bietet allen Interessierten die Gelegenheit, ihre Sorgen, Anregungen, Kritik oder Lob vorzubringen und Informationen zu dem Schutzgebiet zu erhalten.

    Um sicher zu stellen, dass drängende und wichtige Themen behandelt werden, startet der Freundeskreis wieder eine Online-Befragung unter folgender Adresse: http://www.freundeskreisnationalparkhunsrueck.de/home/umfrage-buergerforum/.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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