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    Idar-Oberstein

    Mehr Geld vom Kreis für dasStadtjugendamt

    Der Landkreis zahlt der Stadt für die von deren Jugendamt erbrachten Leistungen eine deutlich höhere Erstattung als bisher: Das ist das Ergebnis einer jetzt vom Stadtrat einstimmig abgesegneten Vereinbarung zwischen beiden Kommunen, die zugleich auch den Fortbestand des städtischen Jugendamtes sichert. Allein im Jahr 2012 erhält die Stadt dadurch vom Kreis rund 1,6 Millionen Euro mehr als nach der alten Regelung, die seit 1996 galt.

    Weil diese im Lauf der Jahre zu einer immer stärkeren finanziellen Schieflage zu Lasten der Stadt geführt hatte, hatte der Stadtrat die Verwaltung im Februar 2011 beauftragt, Verhandlungen mit dem Landkreis zu führen. Das dabei nach vielen Gesprächsrunden erreichte Ergebnis nannte Oberbürgermeister Bruno Zimmer in der jüngsten Stadtratsitzung "eine sehr gute Lösung".

    Als "Beispiel für gelungene Kommunalpolitik" bezeichnete Bernhard Zwetsch das Abkommen. Man könne allen Beteiligten dafür nur ein Lob aussprechen und gratulieren, geriet der FDP-Sprecher regelrecht ins Schwärmen. Besondere Anerkennung verdiene, dass diese Einigung auch von Kommunalpolitikern aus anderen Teilen des Kreises mitgetragen werde, meinte er mit Blick darauf, dass der Kreistag die Vereinbarung bereits abgesegnet hat. Zwar handele es sich eigentlich um eine Parallelstruktur, weil der Kreis ja ein eigenes Jugendamt hat. "Aber in diesem Bereich ist es absolut sinnvoll, dezentral zu arbeiten", wie Zwetsch betonte.

    Es gebe kaum ein Feld, auf dem das so notwendig sei wie dieses, ist auch Wolfgang Augenstein (LUB) überzeugt. Er verwies zugleich darauf, "dass uns in der Vergangenheit Gelder entgangen sind". Jetzt aber sei die über Jahre bestehende Ungleichbehandlung endlich vorbei, stellte Armin Korpus (CDU) fest. "Es musste Klarheit geschaffen werden. Es freut uns, dass das ohne Streit gelungen ist", unterstrich auch Elisabeth Jost für die SPD.

    Die Erstattung wird nach einem bestimmten Schlüssel berechnet, der für vier Jahre von 2012 bis 2015 gültig ist. Sie deckt rund 80 Prozent der anrechenbaren Aufwendungen des städtischen Jugendamtes ab.

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    Kurt Knaudt

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