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Birkenfeld

Kreis beteiligt sich an Herrsteiner Drehleiter

Der Landkreis beteiligt sich mit 69.000 Euro an der Drehleiter der Verbandsgemeinde Herrstein, die seit 14 Monaten im Dienst ist. Das beschloss der Kreisausschuss bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Der Landkreis ist nach dem Brand- und Katastrophenschutzgesetz Rheinland-Pfalz verpflichtet, sich an der Beschaffung existenzieller Feuerwehrfahrzeuge und -geräte zu beteiligen. Das kommt auch günstiger, als selbst solche Fahrzeuge vorzuhalten. In der Regel übernimmt der Kreis die Hälfte der verbleibenden Kosten.

Bei der Drehleiter für die Wehr in Herrstein handelt es sich um ein gebrauchtes Fahrzeug der Werksfeuerwehr des Herstellers und kostet noch 315.350 Euro. Zum Vergleich: Bei der Anschaffung von vergleichbaren Hubrettungsfahrzeugen für die Feuerwehren in Idar-Oberstein und Baumholder schoss der Landkreis 180.000 beziehungsweise 162.000 Euro bei.

Abzüglich des zu erwartenden Landeszuschusses in Höhe von 116.000 Euro, 50.000 Euro aus der Kasse der VG Rhaunen und eines Verkaufserlöses von knapp 10.000 Euro verbleiben Kosten in Höhe von rund 140.000 Euro, die sich Kreis und VG Herrstein teilen. Die Zuwendung des Kreise verteilt sich dabei über drei Haushaltsjahre.

Die im Februar beschlossenen neuen Richtlinien zur Förderung des Sportes werden angenommen: Mittlerweile liegen der Verwaltung acht Anträge mit einem Gesamtvolumen von knapp 150.000 Euro vor: die Dachsanierung des Sportheims des FC Frauenberg, der Bau eines Bouleplatzes in Schmidthachenbach, die Errichtung einer Gerätehütte für die Boulefreunde Niederbrombach, die Sanierung des Sportheims des SV Weiersbach, die Modernisierung der Schießanlage des SSV Oberhambach, die Sanierung der Jahnturnhalle des TV Birkenfeld, die Erneuerung der Flutlichtanlage des VfL Algenrodt und der Bau von Schutzmaßnahmen am Schießstand des SV Ruschberg.

Dass die errechneten Zuschüsse in Höhe von 10 Prozent mit 14.630 Euro über dem jährlichen Höchstbetrag von 10.000 Euro liegen, sei kein Beinbruch, kommentierte Landrat Matthias Schneider, da sie zum Teil eh erst im Folgejahr zu Auszahlung kommen. Die Zuschüsse sind für kleinere Investitionsmaßnahmen der Vereine gedacht, bei denen die großen überregionalen Fördertöpfe nicht greifen. Eine ähnliche Sportförderrichtlinie gibt es in Idar-Oberstein.

Nicht ausgeschöpft und deshalb ins Haushaltsjahr 2018 verschoben wurden verschiedene Maßnahmen der Gebäudeunterhaltung, der Unterhaltung von Kreisstraßen und Radwegen, der Natur- und Landschaftspflege, der Gewässeraufsicht und eine Kostenerstattung im Bereich Jugendamt Idar-Oberstein. Der Kreisauschuss stimmte deshalb der Übertragung von Haushaltsermächtigungen in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro zu. Die Maßnahmen – darunter die Bodensanierung auf dem Gelände einer ehemaligen Schrottverwertung bei Heimbach – können damit in diesem Jahr angegangen oder beendet werden. Stefan Conradt

Idar-Oberstein Birkenfeld
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