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    Kreis Birkenfeld

    Jugendkriminalität bleibt unverändert hoch

    Die gute Nachricht zuerst: Die Jugendkriminalität im Beritt der Polizeiinspektion Idar-Oberstein, zuständig für die Schmuckstadt sowie die Verbandsgemeinden Herrstein und Rhaunen, ist im Jahr 2016 nicht angestiegen. Die Auswertung der Polizeistatistik hat ergeben, dass sich die Fallzahlen gegenüber dem Vorjahr kaum verändert haben. Dennoch ist der Anteil der durch Personen unter 21 Jahren begangenen Straftaten im Vergleich zum Anteil der Gesamtbevölkerung überproportional hoch.

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    Foto: picture alliance / dpa

    Von unserem Redakteur Andreas Nitsch

    In Deutschland werden alle Straftaten von registrierten Tatverdächtigen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren polizeilich unter dem Begriff Jugendkriminalität registriert. Ausgenommen hiervon sind Übertretungen im Bereich der Ordnungswidrigkeiten. Der Anteil der Jugendlichen und Heranwachsenden im Alter von 14 bis 21 (3399 Personen) beträgt im Kreis Birkenfeld 7 Prozent der Gesamtbevölkerung.

    Die Auswertung der Statistik zeigt, dass die Täter unterhalb des 21. Lebensjahres nach wie vor im Bereich der Körperverletzungsdelikte und dort insbesondere bei den gefährlichen und schweren Körperverletzungen – auch auf öffentlichen Wegen und Plätzen – im Vergleich zu ihrem Anteil an der Bevölkerung unverhältnismäßig hoch sind. Exakte Zahlen nennt die Polizei hier nicht. Fakt ist, dass die Anzahl der jungen Tatverdächtigen im Bereich der Körperverletzungsdelikte im Vergleich zum Vorjahr angestiegen ist. Die Polizei bestätigt, dass gruppendynamische Prozesse, der übermäßige Konsum alkoholischer Getränke oder von Betäubungsmitteln häufig mitursächlich und konfliktauslösend gewesen sind.

    Die Polizeiinspektion Idar-Oberstein hat mit Ablauf des Jahres 2016 insgesamt vier jugendliche Mehrfachintensivtäter (JMIT) registriert. Das sind drei weniger als im Jahr 2015. Die Reduzierung der JMIT-Täter sei hier durch einen Umzug aus dem Dienstgebiet der PI Idar-Oberstein und das Herausfallen aus dem Raster aufgrund des Alters zu erklären.

    Die Polizei Idar-Oberstein hat in der Vergangenheit einen Schwerpunkt ihrer polizeilichen Arbeit in der Bekämpfung der Aggressionsdelikte und der Gewalt im öffentlichen Raum bei strikter Anwendung des integrativen Ansatzes und auch der kooperativen Zusammenarbeit mit Ordnungs- und Jugendamt gesehen, heißt es in einer Presseerklärung der Polizei. Ein positives Resultat dessen ist: Frühzeitige Kooperationsmaßnahmen mit Verantwortlichen und Sicherheitsunternehmen in Verbindung mit örtlichen Schwerpunkten bei Veranstaltungen zeigen positive Entwicklungen in der Kriminalitätsbekämpfungsstrategie, so die Polizei.

    Gleichwohl müsse der weiteren Entwicklung unter der besonderen Betrachtung der örtlichen Gegebenheiten auch in der Zukunft ein erhöhtes Augenmerk geschenkt werden. Präsenz und gezielte Kontrollen an erkannten Brennpunkten werden weiterhin durch die Polizei Idar-Oberstein durchgeführt. Darüber hinaus sollen weitere Präventionskonzepte entwickelt und entsprechende Veranstaltungen angegangen werden.

     

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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