40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » Nahe-Zeitung
  • » Jörg Riemer ist neuer Leiter der Feuerwehr Idar-Oberstein
  • Aus unserem Archiv
    Idar-Oberstein

    Jörg Riemer ist neuer Leiter der Feuerwehr Idar-Oberstein

    Einen Führungswechsel vollzog die Freiwillige Feuerwehr Idar-Oberstein bei ihrem Kameradschaftsabend in der Feuerwache 1: Der bisherige Stadtjugendfeuerwehrwart Jörg Riemer löst Kurt-Reiner Weyand als Wehrleiter ab. Für den 60-Jährigen, der aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand geht, gab's nach mehr als 41 Jahren bei der Feuerwehr zum Abschied viel Lob und Anerkennung. Und eine besondere Ehrung: Otto Fürst, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, steckte Weyand die Ehrennadel in Gold an, die höchste Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes.

    Jörg Riemer (2. von links) folgt Kurt-Reiner Weyand (2. von rechts) als Wehrleiter nach. Einen Blumenstrauß überreichte Oberbürgermeister Bruno Zimmer Ehefrau Christine Riemer. Außerdem auf dem Foto: der Beigeordnete Friedrich Marx (rechts) und der stellvertretende Wehrleiter Wolfgang Veeck.
    Jörg Riemer (2. von links) folgt Kurt-Reiner Weyand (2. von rechts) als Wehrleiter nach. Einen Blumenstrauß überreichte Oberbürgermeister Bruno Zimmer Ehefrau Christine Riemer. Außerdem auf dem
    Foto: der Beigeordnete Friedrich Marx (rechts) und der stellvertretende Wehrleiter Wolfgang Veeck.

    Idar-Oberstein - Einen Führungswechsel vollzog die Freiwillige Feuerwehr Idar-Oberstein bei ihrem Kameradschaftsabend in der Feuerwache 1: Der bisherige Stadtjugendfeuerwehrwart Jörg Riemer löst Kurt-Reiner Weyand als Wehrleiter ab. Für den 60-Jährigen, der aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand geht, gab's nach mehr als 41 Jahren bei der Feuerwehr zum Abschied viel Lob und Anerkennung. Und eine besondere Ehrung: Otto Fürst, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, steckte Weyand die Ehrennadel in Gold an, die höchste Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes.

    Nachdem er ab dem Jahr 2000 als stellvertretender Leiter fungiert hatte, wurde er nach dem plötzlichen Tod von Joachim Backes mit Wirkung vom 8. Dezember 2007 neuer Chef. Bei der internen Wahl erhielt er damals 142 von 145 Stimmen – ein überwältigender Vertrauensbeweis. Das rechtfertigte er mit viel Engagement und Sachverstand, wie die Beifallsbekundungen bei seiner Verabschiedung deutlich machten. Kurt-Reiner Weyand habe in diesem stressigen Job mit 24-stündiger Rufbereitschaft viel Menschenkenntnis und Managementqualitäten bewiesen, betonte Oberbürgermeister Bruno Zimmer. Kaum einer wisse, wie viel logistischer Aufwand und Feinarbeit hinter jedem Einsatz steckt.

    Jörg Riemer behauptete sich bei der Wahl im Vorfeld des Kameradschaftsabends mit 83 Stimmen gegen Karl-Albert Schneider, für den 49 Aktive votierten. Der neue Wehrleiter trat 1979 in die damals neu gegründete Jugendfeuerwehr in Weierbach ein. Der 44-Jährige, der sich vor allem in der Jugendarbeit profiliert hat, führt die Feuerwehr vorerst noch kommissarisch: Ihm fehlt noch ein Lehrgang.

    Normalerweise findet der Kameradschaftsabend immer im Frühjahr statt. Doch da war die nach Aussage des Beigeordneten und Feuerwehr-Dezernenten Friedrich Marx sehr kontrovers und sehr emotional geführte Diskussion über einen Zusammenschluss der Feuerwachen 3 (Nahbollenbach) und 4 (Weierbach) noch in vollem Gang. Inzwischen ist klar: Weierbach bleibt als Standort erhalten. Bei gegensätzlichen Meinungen „ist es vor allem wichtig, dass man irgendwann zu einem Ergebnis kommt“, unterstrich der OB.
    Beigeordneter und Dezernent betonten, wie hoch das ehrenamtliche Engagement zu bewerten ist, das die Wehrleute extrem fordert: Deshalb sei es wichtig, dass sie auch psychisch auf die mit schweren Unfällen verbundenen Belastungen vorbereitet sind. Auch zukünftig wolle sich die Stadt nach Kräften bemühen, die Feuerwehr zu unterstützen, versprachen Zimmer und Marx. Otto Fürst nannte dazu eine bemerkenswerte Zahl: Der Löschzug einer Berufsfeuerwehr koste jährlich rund 4,2 Millionen Euro.

    Die Auswirkungen des demografischen Wandels, die nach seinen Angaben landesweit zu einem starken Rückgang im Nachwuchsbereich und bereits zur Auflösung einzelner Wehren geführt haben, sind in Idar-Oberstein noch nicht zu spüren. Die Wehr hat eine beachtliche Stärke von 162 Aktiven, die Jugendfeuerwehr 54 Mitglieder.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
    Meistgelesene Artikel
    Ihre Ansprechpartner in der Redaktion
    Stefan Conradt (sc)
    Redaktionsleiter
    Tel. 06781/605-43
    E-Mail
    Vera Müller (vm)
    Redakteurin
    Tel. 06781/605-52
    E-Mail
    Bettina Schäfer (bet)
    Redakteurin
    Tel. 06781/605-56
    E-Mail
    Andreas Nitsch (ni)
    Redakteur
    Tel. 06781/605-45
    E-Mail
    Axel Munsteiner (ax)
    Redakteur
    Tel. 06781/605-44
    E-Mail
    Peter Bleyer (pbl)
    Redakteur
    Tel. 06781/605-58
    E-Mail
    Silke BauerSilke Bauer (sib)
    Redakteurin
    0171-2976119
    E-Mail
    Jörg Staiber (jst)
    Reporter
    Tel. 06781/605-63
    E-Mail
    Online regional

    Bettina TollkampBettina Tollkamp
    Chefin v. Dienst
    E-Mail

    Anzeige
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Regionalwetter
    Samstag

    9°C - 18°C
    Sonntag

    7°C - 12°C
    Montag

    7°C - 12°C
    Dienstag

    7°C - 13°C
    epaper-startseite
    Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 201

    Die Kandidaten im Wahlkreis 201: Porträts, Interviews und Aktionen

    Nahe am Ball
    Sebo-Startseite-Regiosport-Nahe-am-Ball
    Anzeige