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Idar-Oberstein

Idar-Obersteiner Kinder-Kultur-Tage machen Stadt lebendig

Spannend wird das Ganze, märchenhaft, rockig, fantasievoll, informativ und lustig ebenfalls: Die Kinder-Kultur-Tage des Stadtjugendamtes, die vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz und der Kreissparkasse Birkenfeld gefördert werden, machen die Stadt vom 19. März bis zum 5. April besonders lebendig und zu einem Paradies für die kleinen Idar-Obersteiner. Viele Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet werden in Idar-Oberstein an den unterschiedlichsten Spielstätten zu Gast sein. Es gibt in diesem Jahr sowohl Angebote aus dem Bereich klassischer Kinderlieder als auch Auftritte rockig-poppiger Bands. Darüber hinaus sind im Programm Veranstaltungen aus dem Genre Figurentheater und Clownerie zu finden. Ganz besonders freuen sich OB Frank Frühauf und die Mitarbeiter des Jugendamtes, Sabine Moser und Sebastian Herzig, dass auch entwicklungspädagogische Themen eine Berücksichtigung im Rahmen des Angebots finden: Flankiert von einem Elternabend und einem Fachvortrag, wird sich die Idar-Obersteiner Pro-Familia-Beratungsstelle zu ihrem 20-jährigen Bestehen gemeinsam mit dem Mut-Zentrum den Themen Gewalt- und Sexualprävention widmen. Zum Auftakt der Kinder-Kultur-Tage wird das regionale Tanzmusical „Dance Perfect“ am Sonntag, 19. März, 17.30 Uhr, mit mehr als 60 Akteuren die Bühne des Stadttheaters zum Beben bringen. Das Stück wurde bereits in Hettenrodt und Mackenrodt aufgeführt und löste große Begeisterung aus: Zwei konkurrierende Tanzgruppen, die Diamond Dancers und die Troublemaker, erhalten die große Chance ihres Tänzerlebens. Sie müssen bei einem Wettbewerb gewinnen und können dann auf große Tournee gehen. Wie immer hat die Sache einen Haken: Die Tanzgruppen müssen aus mindestens 25 Tänzern bestehen. Diese Vorgabe können beide Tanzcrews nicht erreichen. Was werden die beiden verfeindeten Trainerinnen Lissy und Marta unternehmen? Darum geht's im Tanzmusical „Dance Perfect“, einer gemeinsamen Produktion der Tanzgruppen von TV Hettenrodt und TuS Mackenrodt mit rund 60 Mitwirkenden: um Freundschaft, Teamwork und Zusammenhalt und um gemeinsame Träume.

Die Jugendamtsmitarbeiter Sebastian Herzig und Sabine Moser präsentieren gemeinsam mit OB Frank Frühauf (rechts) die Plakate für die Kinder-Kultur-Tage, die auch in diesem Jahr eine bunte Veranstaltungsmischung bieten.  Foto: Michael Brill
Die Jugendamtsmitarbeiter Sebastian Herzig und Sabine Moser präsentieren gemeinsam mit OB Frank Frühauf (rechts) die Plakate für die Kinder-Kultur-Tage, die auch in diesem Jahr eine bunte Veranstaltungsmischung bieten.
Foto: Michael Brill

„Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ heißt es am 21. März. Eine kleine Geschichte für ziemlich kleine Menschen, die davon erzählt, warum Feuerwehrleute einfach nicht dazu kommen, ihren Kaffee zu trinken, wird in Szene gesetzt. In Kooperation mit der Feuerwehr Idar-Oberstein haben die Kinder nach der Veranstaltung noch die Möglichkeit, die Ausrüstung und ein Fahrzeug der Feuerwehr Idar-Oberstein unter Anleitung eines Feuerwehrmannes zu besichtigen.

Mal laut, mal leise

Am 24. März wird der „Trommelfloh-Alarm“ ausgerufen: Ein schelmisches Lächeln sowie die Kuhfellhose als Markenzeichen und eine große Portion toller Musik zeichnen Sänger Maxim Wartenberg aus. Zusammen mit seinen Kollegen Tim Schöne am Schlagzeug und Peter Held am Keyboard bilden die drei die Kinderliederband Trommelfloh. Frech und fröhlich, mal laut und mal leise, unterhält der sympathische Berliner Kinderliedermacher seine kleinen Fans. Die ganze Familie wird von den lebendigen Mitmachliedern wie „Trommelfloh“, der nicht singen, sondern nur trommeln will, „Nein, nein, nein“, von einer Prinzessin, die nicht immer nur schick sein will, und vielen weiteren Liedern begeistert sein. Am 26. und 27. März ist die Kölner Band Pelemele in der Stadt zu Gast. Rockmusik für Kinder ist angesagt. Die kleinen Fans stehen im Mittelpunkt und werden mit in die Rockshow von Pelemele einbezogen.

Aus wenigem Großes zaubern: Darauf versteht sich das Theater HERZeigen, wenn es mit seinen liebevoll gestalteten Handpuppen und wenigen Requisiten am 30. März eine ganze Märchenlandschaft aufblühen lässt. Lieder von großen und kleinen Helden runden das spannende Programm ab, das für die ganz kleinen Zuschauer wie für die ganz großen gleichermaßen ein Augenschmaus ist.

Am Mittwoch, 28. Juni, veranstaltet das Stadtjugendamt unter der Leitung von Kerstin Kornetzky am Vormittag für 800 Schüler ein Riesen-Kinder-Musik-Mitmach-Erlebnis in der Stadenhalle in Tiefenstein (die NZ berichtete). Zur Veranstaltung bietet Kerstin Kornetzky am 20. März für alle Lehrer eine Fortbildung an, bei der das Skript mit allen Materialien und den entsprechenden Anleitungen dazu erarbeitet wird.

„Bibi und die Sache mit der Unterhose – Eine Kuscheltierbande klärt auf“, musikalisches Erzähltheater zum Umgang mit Experimentier- oder sogenannten Doktorspielen, gehört zu den Kinder-Kultur-Tagen 2017. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 4. April, 9 und 11 Uhr, in der Göttenbach-Aula statt. Referentinnen sind Sonja Blattmann und Karin Derks. Spielerisch und altersgerecht erfahren Kinder neben den liebevollen und zärtlichen Momenten auch einfache Regeln für Doktorspiele und dass Neugierigsein erlaubt ist, aber zu ärgern und wehzutun nicht. Es gibt mutige Lieder mit einprägsamen Melodien zum Mitsingen.

Die Mischung macht's

Sabine Moser betont: „Dieses Jahr haben wir eigens drei Wochenenden mit Veranstaltungen für Familien: ,Dance Perfect', das Familienkonzert mit Trommelfloh, Clown Otsch und das Konzert mit Pelemele.“ Wichtig: „Die handliche und ansprechend gestaltete Broschüre wird flächendeckend über Schulen und Kindertagesstätten verteilt. In der ganzen Stadt werben die knalligen großformatigen Plakate kontinuierlich für die Kinder-Kultur-Tage der Stadt. Uns ist ein Anliegen, dass sich wirklich alle Kinder in der angesprochenen Altersgruppe über Angebote und Veranstaltungen informieren können.“ Auf den Erfolgen der vergangenen 17 Jahre will sich das Jugendamt-Team nicht ausruhen: „Der große Zuspruch von Kindern und Familien war uns Verpflichtung und Ansporn, das städtische Kinderkulturprogramm fortzusetzen. Idar-Oberstein muss auf vielen Ebenen attraktiv bleiben. Der Kultur kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu. Denn sie ist und bleibt ein wesentlicher Indikator für Lebensqualität.“

Kulturelle Bildung spreche Kinder und Jugendliche auf ganz unterschiedlichen Ebenen an: „Sie lernen, zuzuhören und genau hinzuschauen: Fähigkeiten und Grundhaltungen, die von enormer Bedeutung für die weitere Persönlichkeitsentwicklung sind.“

Herzig uns Moser sind überzeugt: „Die Mischung macht's. Qualitativ hochwertige Künstler überzeugen das Publikum. Kinderlieder treffen Lebenswelten der Kleinen, behandeln ihre Themen und prägen deren Entwicklung.“ Ein Teil des Erfolgsrezepts sei sicherlich auch die Kooperation mit anderen Einrichtungen und Akteuren in der Stadt.

Weitere Infos im Internet unter www.idar-oberstein.de, Tel. 06781/645 31

Von unserer Redakteurin Vera Müller

Idar-Oberstein Birkenfeld
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