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    Birkenfeld

    Hauptkommisssar Klaus Atz

    Letzter Arbeitstag war gestern für Hauptkommisssar Klaus Atz. Nach 40 Jahren bei der Polizei in Birkenfeld, davon die letzten sechs Jahre als Leiter der Dienststelle, wird er Ende Juli in den Ruhestand gehen. Als Hauptwachtmeister der Gendarmerie war er im Januar 1971 in der Kreisstadt angetreten, erzählt der heute 61-Jährige. Ein Arbeitsplatz und ein Beruf, die damals ganz den Vorstellungen des jungen Mannes entsprachen...

    Geht in den Ruhestand: Klaus Atz.
    Geht in den Ruhestand: Klaus Atz.
    Foto: Reiner Drumm

    Birkenfeld - Letzter Arbeitstag war gestern für Hauptkommisssar Klaus Atz. Nach 40 Jahren bei der Polizei in Birkenfeld, davon die letzten sechs Jahre als Leiter der Dienststelle, wird er Ende Juli in den Ruhestand gehen. Als Hauptwachtmeister der Gendarmerie war er im Januar 1971 in der Kreisstadt angetreten, erzählt der heute 61-Jährige. Ein Arbeitsplatz und ein Beruf, die damals ganz den Vorstellungen des jungen Mannes entsprachen...


    Die abwechslungsreiche Tätigkeit, bei der kein Arbeitstag dem anderen entspricht, aber auch auch der ständige Kontakt mit der Bevölkerung haben Klaus Atz von Jugend an für den Polizeiberuf begeistert. Die zweite große Leidenschaft, der Fußball, ließen das damalige Mittelfeld-Ass des VfB Theley nach einem heimatnahen Arbeitsplatz Ausschau halten. Birkenfeld, wo er nach derr Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Wittlich sowie einem halben Jahr Wechselschicht in Idar-Oberstein eine Stelle fand, war dabei erste Wahl. Das kickerische Können des jungen Polizisten sicherte in den frühen 70er-Jahren nicht nur dem saarländischen Regionaligisten den Klassenerhalt, es trug seinerzeit auch beispielsweise zu einem dritten Platz der rheinland-pfälzischen Landesauswahl bei den Deutschen Polizeimeisterschaften bei. In seinem Beruf erwies sich Atz kaum weniger ehrgeizig und engagiert als auf dem Fußballplatz. Beim Sondereinsatz „Lindwurm“ – dem Abtransport von Giftgasgranaten aus einem Depot in pfälzischen Klausen – tat sich Atz, zwischenzeitlich Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion Birkenfeld, hervor: Mehr als einen Monat lang kümmerte er sich um den Transport auf der Straße und auf den Schienen der Bahn. Eben so profilierte sich Atz in den folgenden drei Jahren als Leitungs- und Führungsgehilfe des Leiter der Polizei des Kreises beim Landratsamt. Über Baumholder und Idar-Oberstein, wo er jeweils stellvertretender Leiter der Schutzpolizeiinspektion war, kam Klaus Atz – nunmehr als Chef – nach Birkenfeld.
    Mehr als 43 Jahre Polizeidienst, davon allein 40 Jahre im Landkreis Birkenfeld: Das Fazit des scheidenden Dienststellenleiter ist positiv. Dass in all den Jahren die Zahl der Verkehrstoten dank Fortschjritten im Fahrzeug- und im Straßennbau drastisch zurückgegangen ist, erfüllt ihn mit Genugtuung. Aber auch, dass Kollegen in anderen Bundesländern die rheinland-pfälzische Polizei ein bisschen ob ihrer Ausbildung und Ausstattung beneiden. Winterliche Streifenfahrten im VW-Käfer bis hoch nach Morbach oder bis hinter Kirn beiben dennoch unvergessen...
    Von gefährlichen Situationen blieb er meist verschont, weiß er um sein Glück. Gesundheitlich fitt kann er den neuen Lebenabschnitt beginnen. Und da muss sich der in mehreren einschlägigen Vereinen aktive Wandersmann und Mountainbiker noch einen Traum erfüllen: Er war noch niemals an der Saarschleife, deutet er an, wo seine nächste Tour vermutlich beginnen oder enden wird. Oder vielleicht geht's zuerst auch an die Mosel, wo eine alte Schulfreundin ein Weingut betreibt. Auch in den Alpen pflegt der 61-Jährige regelmäßig zu kraxeln – „mindestens dreimal im Jahr“. Ebenso kümmere er sich noch ein wenig im Förderverein seines Heimatclubs um den Fußball. Und nicht zuletzt wartet zuhause noch ein Enkelkind auf Opa Klaus.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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