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    Grundschul-Problematik in der VG Herrstein: Entscheidung im Herbst

    Im Oktober oder spätestens im November soll eine Entscheidung mit Blick auf die nun seit Monaten vor sich hin brodelnde Grundschul-Thematik in der VG Herrstein getroffen werden. Das kündigt Uwe Weber, Bürgermeister der VG Herrstein, im Gespräch mit der NZ an: „Elternbeiräte der Kindergärten, Ortsbürgermeister, Ausschüsse... Etwa 30 Gespräche habe ich diesbezüglich bereits geführt, etwa 20 fehlen noch. Ich bin mir sicher, dass das Ganze nicht einfach wird. Aber wir werden uns einig werden: Alle Schulstandorte in der Verbandsgemeinde Herrstein werden erhalten. Welche Schulform wo sein wird, das ist die Frage.“

    Herrstein - Im Oktober oder spätestens im November soll eine Entscheidung mit Blick auf die nun seit Monaten vor sich hin brodelnde Grundschul-Thematik in der VG Herrstein getroffen werden. Das kündigt Uwe Weber, Bürgermeister der VG Herrstein, im Gespräch mit der NZ an: „Elternbeiräte der Kindergärten, Ortsbürgermeister, Ausschüsse... Etwa 30 Gespräche habe ich diesbezüglich bereits geführt, etwa 20 fehlen noch. Ich bin mir sicher, dass das Ganze nicht einfach wird. Aber wir werden uns einig werden: Alle Schulstandorte in der Verbandsgemeinde Herrstein werden erhalten. Welche Schulform wo sein wird, das ist die Frage.“

    Bislang seien die Gespräche konstruktiv verlaufen. Und darauf setzt Weber, der sich bislang klar für den Erhalt der Herrsteiner Grundschule eingesetzt hatte und nun offenbar eher in die Richtung der vorherrschenden Fraktionsmeinungen tendiert. So ist es auch nicht ausgeschlossen, dass künftig Kinder aus Orten der VG Herrstein die Kempfelder Schule und nicht mehr die Idarbachtalschule in Tiefenstein besuchen.

    In Kempfeld Räume vorhanden
    Die Fraktionen positionieren sich recht eindeutig. Von Seiten der SPD-Fraktion heißt es in einer Stellungnahme: „Auf Grund der neuen IGS Herrstein-Rhaunen kommt es zu Veränderungen in der Raumplanung. Betroffen ist die Schule in Herrstein, wo in Zukunft die Oberstufe der IGS untergebracht werden muss. Da in Kempfeld genügend Klassenräume vorhanden sind und wir dadurch keine neuen Investitionen tätigen brauchen, sind wir der Ansicht, dass die Grundschüler von Herrstein in Zukunft in Kempfeld unterrichtet werden sollen. Ein gutes Raumangebot gibt Spielräume für Differenzierung. Grundschule und Oberstufe sollten aufgrund der großen Altersunterschiede möglichst nicht an einer Schule unterrichtet werden.“ Innerhalb der Fraktion diskutiert, so Fraktionschef Horst Elz, wurde auch über die Problematik, dass Schüler Grundschulen außerhalb der VG Herrstein besuchen: „Unser Ziel ist es, in Zukunft wegen der bestehenden Räumlichkeiten und nicht zuletzt aus Kostengründen alle Kinder aus der Verbandsgemeinde Herrstein in Schulen unserer Verbandsgemeinde einzugliedern.“

    Auf dem neusten Stand
    Die CDU-Fraktion hatte sich bereits im Mai geäußert (die NZ berichtete): „Wir unterstützen und forcieren eine Stärkung des Grundschulstandorts Kempfeld. An diesem, mit erheblichen finanziellen Mitteln der Verbandsgemeinde und des Landes energetisch und brandschutztechnisch auf den neusten Stand gebrachten Schulstandort kann und soll nach CDU-Meinung ein Grundschulzentrum mit Vorbildcharakter entstehen. Mit Blick auf Lage und Ausstattung der Schule sowie infrastrukturell sind bis heute nahezu optimale Verhältnisse geschaffen worden. Durch den Auszug der Realschule plus besteht die Möglichkeit, weitere Abc-Schützen aufzunehmen und Klassenstärken in aktuellen, modernen Messzahlen zu gewährleisten.“ Stephan Dreher (CDU) ergänzt: „In das Thema muss endlich Tempo rein. Wir sollten nicht mehr warten.“
    Die Einrichtung der Integrierten Gesamtschule (IGS) Herrstein/ Rhaunen im Jahr 2010 wirft die Grundschul-Thematik auf: Der Teilstandort Kempfeld als Realschule plus wurde zum Schuljahr 2010/2011 aufgegeben. Die dortige Grundschule wäre, wenn sich an den bestehenden Schulbezirken nichts ändert, in einigen Jahren nur noch einzügig. Und so gibt's Überlegungen: Kinder aus Veitsrodt, Mackenrodt, Kirschweiler, Mörschied, Hettenrodt und Herborn könnten statt der Idarbachtalschule Tiefenstein die Wildenburgschule besuchen. 2013 werden die ersten Achtklässler der IGS in Herrstein unterrichtet; die Realschule plus läuft aus. Eng würde es in der Herrsteiner Schule auf alle Fälle, wenn dort 2016 die Oberstufe der IGS entsteht. Fachräume und mehr werden benötigt. (vm)

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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