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Kreis Birkenfeld

Februar zeigte sich von seiner winterlich kalten Seite

Im Februar 2018 herrschte im Gegensatz zu den Vormonaten im Hunsrück und im Nahetal überwiegend winterlich kaltes und überdurchschnittlich trockenes Wetter. Meist bestimmten Hochdruckgebiete über Nord- und Osteuropa das Wetter. So gab es nur noch selten Niederschläge, dafür aber deutlich mehr Sonnenschein als in den Vormonaten.

Ein Unterschied von 25,1 Grad zeigt unsere Grafik, wenn man den wärmsten und den kältesten Tag nebeneinanderstellt. ​
Ein Unterschied von 25,1 Grad zeigt unsere Grafik, wenn man den wärmsten und den kältesten Tag nebeneinanderstellt. ​

In zahlreichen Nächten war es zudem sternenklar oder nur gering bewölkt, an 26 von 28 Tagen trat leichter oder mäßiger Frost, zum Ende des Monats sogar strenger Frost auf. Vor allem das kräftige Hoch „Hartmut“, das sich in den letzten Februartagen über dem Norden Skandinaviens festsetzte, sorgte bei lebhaftem Nordost- bis Ostwind für eisige Temperaturen. So herrschte in den letzten Februartagen nahezu deutschlandweit Dauerfrost. Am kältesten war es tagsüber mit minus 5,6 Grad am Dienstag, 27. Februar. Insgesamt gab es sieben Eistage mit einer Maximaltemperatur unter 0 Grad. Die höchste Temperatur wurde mit 7,5 Grad am 16. Februar gemessen.

In den kalten Februarnächten liefen im Wintersportzentrum Erbeskopf die Skikanonen auf Hochtouren. Die lange Frostperiode spielte den Alpinskifreunden in die Karten. Der zweite Monat des Jahres 2018 war deutlich kälter als im langjährigen Mittel. Verantwortlich dafür war Hoch „Helmut“, das sich über Skandinavien festgesetzt hatte.  Foto: Klaus-Dieter Lang
In den kalten Februarnächten liefen im Wintersportzentrum Erbeskopf die Skikanonen auf Hochtouren. Die lange Frostperiode spielte den Alpinskifreunden in die Karten. Der zweite Monat des Jahres 2018 war deutlich kälter als im langjährigen Mittel. Verantwortlich dafür war Hoch „Helmut“, das sich über Skandinavien festgesetzt hatte.
Foto: Klaus-Dieter Lang

In der Nacht auf Mittwoch, 28. Februar, sanken die Temperaturen im Birkenfelder Land dann auf den Tiefstwert des Monats – minus 13,2 Grad. Dieser Wert reicht allerdings bei Weitem nicht für den Rekord in Deutschland: So wurde die niedrigste Februar-Temperatur am 14. bei Oberstdorf gemessen: minus 20,3 Grad.

Mit einer mittleren Temperatur von minus 1,9 Grad blieb der Monat letztendlich 3,6 Grad unter dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Da die atlantischen Tiefdruckgebiete oft von einem vorherrschenden hohen Luftdruck blockiert wurden, hielten sich auch die Niederschläge in Grenzen. Insgesamt fielen lediglich 17,6 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Damit erreichte der Februar gerade mal 34 Prozent der sonst üblichen Menge. Dagegen war der Monat in diesem Jahr besonders sonnenscheinreich. Mit gut 133 Stunden übertraf die Sonne ihr Soll um satte 68 Prozent. ni

Idar-Oberstein Birkenfeld
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