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    Hahnenbach

    Eine Straße, zwei Landräte, drei Landkreise

    Zwei Landräte machen gemeinsame Sache für die Verbesserung der Infrastruktur zwischen den Verkehrsadern B 41, B 50 und B 420: Als Verbindung fungiert die Landesstraße 182. Sie verläuft von Büchenbeuren aus über Rhaunen und das Hahnenbachtal nach Kirn und von dort aus weiter über Becherbach und Jeckenbach nach Meisenheim.

    Bundenbachs Beigeordneter Werner Krug, Landrätin Bettina Dickes, der Birkenfelder Landrat Matthias Schneider, Thomas Wagner vom LBM und Bundenbachs Ortsbürgermeister Michael Brzoska (von links) setzen sich für eine schnelle Sanierung der maroden Landesstraße 182 ein. Foto: Sebastian Schmitt
    Bundenbachs Beigeordneter Werner Krug, Landrätin Bettina Dickes, der Birkenfelder Landrat Matthias Schneider, Thomas Wagner vom LBM und Bundenbachs Ortsbürgermeister Michael Brzoska (von links) setzen sich für eine schnelle Sanierung der maroden Landesstraße 182 ein.
    Foto: Sebastian Schmitt

    Diese zunehmend vom Schwerverkehr frequentierte und malträtierte Straße ist in teils erschreckendem Zustand. Bettina Dickes (Kreis Bad Kreuznach) und Matthias Schneider (Kreis Birkenfeld) haben am Mittwoch gemeinsam die Initiative ergriffen und richten die dringende Bitte an die Landesregierung, die Straße weiterhin vordringlich zu sanieren.

    Rückblick: Die Bürgermeister Werner Müller (VG Kirn-Land), Martin Kilian (Kirn), Dietmar Kron (Meisenheim) und Georg Dräger (Rhaunen) hatten sich bereits Anfang dieses Jahres für die wichtige Verbindung erfolgreich eingesetzt: Seit Anfang Oktober ist die Firma Faber aus Schlierschied mit der Straßeninstandsetzung der L 182 zwischen Hahnenbach und Rudolfshaus beschäftigt. So wurde aus der geplanten Notreparatur, die einen Einfachausbau mit Abfräsen und Aufbringen einer Dünnschicht im Bereich vor Rudolfshaus entlang der Felswand vorsah, auf 1200 Metern ein weitaus hochwertigerer Ausbau samt Entwässerungssystem.

    Am Mittwoch traf sich Bettina Dickes mit ihrem Birkenfelder Kollege Matthias Schneider am Hahnenbacher Rathaus, um mit Vertretern des Landesbetriebs Mobilität (LBM) aus Bad Kreuznach einen Schlachtplan für das weitere Vorgehen auszuarbeiten. Mit von der Partie waren Thomas Wagner vom LBM, der Bundenbacher Beigeordnete Werner Krug, Bundenbachs Ortsbürgermeister Michael Brzoska und Thomas Heß, Sachbearbeiter für den Kreisstraßenbau im Kreis Birkenfeld. „Viele Bürger aus Hahnenbach hatten mir in der Bürgerstunde gesagt, dass sie sich mit den Ausbauproblemen der kreisübergreifend verlaufenden L 182 alleingelassen fühlten. Deshalb möchte ich gemeinsam mit meinem Birkenfelder Kollegen Bewegung in die Angelegenheit bringen“, machte Dickes zu Beginn deutlich.

    „Wir werden uns gemeinsam für den Ausbau starkmachen und unsere Anliegen an den richtigen Stellen zur Geltung bringen“, fügte Landrat Schneider hinzu. Thomas Wagner vom LBM erläuterte scherzhaft, dass er am liebsten die gesamte L 182 ausbauen würde, aber dass man leider kein Geld in der Bad Kreuznacher Behörde drucken dürfe. Jedoch sprächen die fachlichen Bewertungen mit Verkehrsaufkommen, Schwerlastverkehr, Unfallschwerpunkten und Straßenbeschaffenheit für den Ausbau. Die regelmäßigen Untersuchungen und die Einstufungen nach Beschädigungsgrad seien sinnvoll. Allzu lang solle man aber nicht warten, denn die Straße werde extrem vom Schwerverkehr belastet. Und der nehme ständig zu. Hinzu kommen rund 2000 Fahrzeuge pro Tag, die wegen der Sperrung der Straße nach Bergen über die L 182 rollen. Um Maut zu sparen, könnten viele Lastwagen auch künftig auf diese Straße ausweichen. Deshalb sei nicht nur der Hunsrückspangenausbau wichtig. Auch Bundenbach sei vom Lkw-Verkehr schwer belastet, berichteten Ortsbürgermeister und Beigeordneter. Wer als Tourist in Bundenbach die Schiefergrube besucht, der nutze die L 182 und werde von ihrem jetzigen Zustand abgeschreckt.

    In einem Brief an die Landesregierung wollen die zwei Landräte die Dringlichkeit des Projekts nochmals detailliert beschreiben. Schließlich will man ja, wenn der Flughafen Hahn ausgebaut werden soll, dorthin Material liefern. Der jetzige Ausbau wird noch im November abgeschlossen sein.

    Von unserem Reporter                Sebastian Schmitt

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