40.000
Aus unserem Archiv
Idar-Oberstein

Ein Teil der Polizeistreife bleibt jetzt doch

Die Resolution des Idar-Obersteiner Stadtrats gegen den vorübergehenden Abzug der Polizeidienststelle während der Umbauphase an der Idar-Obersteiner Wache scheint von Erfolg gekrönt zu sein. Nach Informationen der Nahe-Zeitung ist nunmehr geplant, dass ein Teil der Wachmannschaft samt Einsatzfahrzeugen tagsüber in Idar-Oberstein verbleibt.

Foto: Hosser (Archiv)

Von unserem Redaktionsleiter Stefan Conradt

Dazu werden nach Informationen unserer Zeitung Räume bei der OIE angemietet. Der entsprechende Mietvertrag steht kurz vor dem Abschluss. Wegen der anstehenden Generalsanierung des Polizeigebäudes in der Hauptstraße war ursprünglich ein Komplettumzug der Inspektion (PI) in die Heinrich-Hertz-Kaserne in Birkenfeld vorgesehen. Nur ein Bürgerbüro sollte in der Schmuckstadt verbleiben – im Gewerbeaufsichtsamt. Die Polizeipräsenz und schnelle Einsatzzeiten seien auch während der Umbauphase jederzeit gewährleistet, argumentierte die Polizei damals. Das wiederum wurde nicht nur seitens der Ratsmitglieder bei Anfahrtswegen von gut 20 Kilometern angezweifelt.

Der Stadtrat hatte in seiner Resolution vom 12. Dezember "nochmals eine eingehende Prüfung der möglichen Standorte in Idar-Oberstein" gefordert. Schließlich gehe es "um die Sicherheitsinteressen in der mit Abstand größten Stadt im Kreisgebiet", heißt es in der an das Innenministerium in Mainz gerichteten Resolution. Gerade in der Edelsteinbranche, wo millionenteure Werte lagern, hatte der ursprüngliche Plan Entrüstung hervorgerufen.

Die Polizei Trier wollte diesen Plan gestern gegenüber der Nahe-Zeitung weder bestätigen noch dementieren: "Wir werden zu gegebener Zeit an die Öffentlichkeit gehen. Es gibt derzeit verschiedene Optionen. Fakt ist, dass wir auch während der Umbauphase in Idar-Oberstein präsent sein werden", so Karl-Peter Jochem von der Pressestelle in der Moselstadt. PI-Leiter Stephan Bytzek will die Pläne, aber auch den anstehenden Umbau in der Stadtratssitzung am Mittwoch, 26. Februar, erläutern.

Schon im März sollen die mit circa 3 Millionen Euro veranschlagten Bauarbeiten an der PI beginnen. Geplant ist, dass die Schutzpolizei nach einem halben Jahr wieder in ihr Stammdomizil zurückkehrt. Im Vorfeld der Maßnahme waren Standorte in Idar-Oberstein untersucht worden – darunter Straßburg-, Klotzberg- und Rilchenberg-Kaserne, das Nahehaus und mehrere leer stehende Schulen. Doch alle waren letztlich nicht geeignet, die von der Luftwaffe verlassene Heinrich-Hertz-Kaserne in Birkenfeld war dagegen optimal geeignet und bedarf keines großen Umbaus. Dort wird während der Sanierungsphase auch der Einsatzleittisch untergebracht sein.

Idar-Oberstein Birkenfeld
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Anzeige
Ihre Ansprechpartner in der Redaktion
Stefan Conradt (sc)
Redaktionsleiter
Tel. 06781/605-43
E-Mail
Vera Müller (vm)
Redakteurin
Tel. 06781/605-52
E-Mail
Bettina Schäfer (bet)
Redakteurin
Tel. 06781/605-56
E-Mail
Andreas Nitsch (ni)
Redakteur
Tel. 06781/605-45
E-Mail
Axel Munsteiner (ax)
Redakteur
Tel. 06781/605-44
E-Mail
Peter Bleyer (pbl)
Redakteur
Tel. 06781/605-58
E-Mail
Silke BauerSilke Bauer (sib)
Redakteurin
0171-2976119
E-Mail
Jörg Staiber (jst)
Reporter
Tel. 06781/605-63
E-Mail
Online regional

Bettina TollkampBettina Tollkamp
Chefin v. Dienst
E-Mail

Regionalwetter
Samstag

8°C - 20°C
Sonntag

10°C - 21°C
Montag

10°C - 23°C
Dienstag

10°C - 26°C
Anzeige
epaper-startseite
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach