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    Idar-Oberstein

    Der Name Artillerieschule verschwindet

    Der Standort wackelte, er blieb aber letztlich stehen: „Es sollte alles nach Munster verlegt werden“, fasst Oberbürgermeister Bruno Zimmer das Szenario für Idar-Oberstein in der ersten Planungsphase der Bundeswehrstrukturreform zusammen. Um unmissverständlich hinzuzufügen: „Das hätten wir nicht verkraften können.“ Dass es gelungen ist, den Abzug zu verhindern, sei vor allem dem von Heribert Hupka, dem Kommandeur der Artillerieschule und General der Artillerie, und seinem Führungsteam entwickelten Konzept zu verdanken, betont der OB. Es baut darauf auf, dass es in Idar-Oberstein mit dem Truppenübungsplatz vor der Haustür – auch hinsichtlich der notwendigen Investitionskosten – ideale Bedingungen für die Artillerie-Ausbildung gibt. „Das hat den Ausschlag gegeben. Es reicht nicht zu sagen: Wir sind eine strukturschwache Region“, weiß Zimmer.

    Idar-Oberstein - Der Standort wackelte, er blieb aber letztlich stehen: „Es sollte alles nach Munster verlegt werden“, fasst Oberbürgermeister Bruno Zimmer das Szenario für Idar-Oberstein in der ersten Planungsphase der Bundeswehrstrukturreform zusammen. Um unmissverständlich hinzuzufügen: „Das hätten wir nicht verkraften können.“ Dass es gelungen ist, den Abzug zu verhindern, sei vor allem dem von Heribert Hupka, dem Kommandeur der Artillerieschule und General der Artillerie, und seinem Führungsteam entwickelten Konzept zu verdanken, betont der OB. Es baut darauf auf, dass es in Idar-Oberstein mit dem Truppenübungsplatz vor der Haustür – auch hinsichtlich der notwendigen Investitionskosten – ideale Bedingungen für die Artillerie-Ausbildung gibt. „Das hat den Ausschlag gegeben. Es reicht nicht zu sagen: Wir sind eine strukturschwache Region“, weiß Zimmer.

    Auch Ministerpräsident Kurt Beck habe sich sehr für Idar-Oberstein eingesetzt, betonte der OB am Mittwochabend im Stadtrat. Der General lobt ebenfalls die sehr gute Zusammenarbeit mit Beck sowie der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöckner und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Fritz Rudolf Körper. Nach einem intensiven und über Monate andauernden Prozess liege nunmehr der Rahmen für die Neuausrichtung der Bundeswehr vor. Danach hat die Waffengattung Artillerie statt sechs nur noch vier Bataillone.

    Den Namen Artillerieschule wird es zukünftig nicht mehr geben: Sie verliert ihre Eigenständigkeit und wird Außenstelle des Bundeswehr-Ausbildungszentrums Munster (Niedersachsen) für den Bereich „Indirektes Feuer“. Das bedeutet zwar: „Alle Artilleristen werden auch zukünftig in Idar-Oberstein ausgebildet“, wie Hupka hervorhebt. Es bedeutet aber auch: Spätestens 2015, wenn die neue Struktur stehen soll, wird auf dem Rilchenberg kein General mehr sitzen.

    Die Zahl der Dienstposten erhöht sich aber von 1270 auf 1330. Während Offizieranwärter-Bataillon und Rekrutenkompanie 3 wegfallen und aus dem Fachsanitätszentrum eine Regionale Sanitätsversorgung wird, kommt Verstärkung aus Kusel. Die dort erst vor vier Jahren vom Bataillon zum Regiment beförderte Einheit wird offiziell aufgelöst. Unter derselben Nummer – 345 – wird daraus in Idar-Oberstein ein neues Bataillon.

    Der OB verweist darauf, dass von den militärischen Arbeitsplätzen vor Ort auch noch jede Menge zivile beim Bundeswehrdienstleistungszentrum abhängen. „Das wird oft vergessen.“ Zimmer weiß, dass die jetzige Lösung keine Sicherheit auf Dauer bedeutet. Vor rund acht Jahren wackelte der Standort schon einmal bedenklich. Wie lange die neue Struktur bestehen bleibt, hängt letztlich auch von globalen Entwicklungen ab.

    Schon bald könnte sich aber die Frage stellen, was aus der Klotzberg-Kaserne wird. Dort läuft zurzeit noch die Englisch-Ausbildung aller Offizieranwärter sowie die allgemeine Grundausbildung der Feldwebel- und Unteroffizier-Anwärter. Diese Nutzung steht ebenfalls auf der Kippe. Kurt Knaudt

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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