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    Idar-Oberstein

    Bürger werden repräsentativ befragt

    Der Standortentwicklungsprozess "Gemeinsam für Idar-Oberstein" geht in die Arbeitsphase: In den nächsten Wochen werden Bürger und Kunden zu Lebens-, Wohn-, Freizeit-, Tourismus-, Kultur-, Aufenthalts- und Wirtschaftsqualität in der Schmuckstadt befragt. Dazu wurden 1500 Fragebögen vorbereitet. 500 davon werden voraussichtlich Mitte nächster Woche in ausgewählten Geschäften ausliegen, mit denen Kunden. auch und gerade auswärtige. ihre Erfahrungen mit der Idar-Obersteiner Geschäftswelt spiegeln sollen.

    Koordinator, Moderator und Motivator Thomas Egger (links) schwor die Anwesenden in der Göttenbach-Aula auf eine arbeitsreiche Phase und das Motto "Gemeinsam für Idar-Oberstein" ein.  Foto: Hosser
    Koordinator, Moderator und Motivator Thomas Egger (links) schwor die Anwesenden in der Göttenbach-Aula auf eine arbeitsreiche Phase und das Motto "Gemeinsam für Idar-Oberstein" ein.
    Foto: Hosser

    Von unserem Redaktionsleiter Stefan Conradt

    Der Großteil der Befragung richtet sich aber bewusst an Einheimische. Dazu werden ebenfalls Fragebögen ausgelegt, diese können auch im Internet auf der Seite der Stadt ausgefüllt werden. Damit eine repräsentative Verteilung über das ganze Stadtgebiet gewährleistet ist, werden aber auch Interviewer zu ausgewählten Haushalten gehen. Dazu haben sich Mitglieder der Steuerungsgruppe bereit erklärt - also nicht wundern, wenn der Beigeordnete an der Haustür steht. Anhand der so gesammelten Daten, Kritikpunkte, aber auch positiven Ansätze will die Agentur Egger und Partner schon für die nächste Sitzung im November ein Strategiepapier ausarbeiten, das als Leitlinie für die weitere Vorgehensweise dienen soll. Münden soll das Ganze in kleine oder auch größere Projekte, die möglichst schnell umgesetzt werden sollen, um erreichte Verbesserungen auch nach außen sichtbar zu machen.

    Am Montagabend kamen knapp 100 an der Mitarbeit Interessierte zur nächsten Sitzung in der Göttenbach-Aula, wo Koordinator, Moderator und Motivator Thomas Egger die weiteren Schritte erläuterte und bei der auch schon fünf so genannte Zukunftsteams gebildet wurden. Diese Teams agieren selbstständig als Denkfabriken und beackern alle für die Stadtentwicklung relevanten Themen: Das kann eine Optimierung des Weihnachtsmarktes sein oder eine Neuordnung der Parkräume. Auf jeden Fall soll es ein "basisdemokratischer Entwicklungsprozess" werden, bei dem nicht die "üblichen Verdächtigen" in Rat und Parteien das Sagen haben.

    Gleichzeitig soll aber auch das ewige Genörgel und Schlechtreden des Standorts eingedämmt werden: Wer selbst mitarbeitet, bremst nicht, sondern treibt an. "Identität stärken und Image aufbauen", lautet eine der Leitlinien von Egger, der die Wertschätzung und die Wertschöpfung des Standortes deutlich erhöhen will. Dazu müssen Visionen und ein Markenkern entwickelt werden: "Wer sind wir? Wo wollen wir hin?", lauten zentrale Fragen, die die Zukunftsteams jetzt beackern.

    Darüber hinaus soll ein professionelles Standortmanagement eine nachhaltige Attraktivitäts- und Frequenzsteigerung in den Kernzonen bringen. Dazu gelte es, so Eggers, den Branchenmix zu optimieren und Qualitätssteigerungen in allen Branchen zu erreichen. Ein Ziel, das nur gemeinsam erreicht werden kann, das weiß der Österreicher aus Erfahrung. Seine Agentur hat bereits mehr als 200 Städte und Regionen begleitet und positiv entwickelt - viele mit ähnlichen Problemen wie Idar-Oberstein: schwindende Einwohnerzahlen, Leerstände, Probleme im Einzelhandel.

    Eine der Spezialitäten von Egger und Partner ist die Entwicklung attraktiver Märkte - darin könnte auch für Idar-Oberstein in Zeiten des Wandels in der Ernährung und der wachsenden Erkenntnis, dass man besser lokal einkauft, eine Chance liegen. "Hier wird gerade eine dezentrale Welle losgetreten. Das ist fantastisch", schwärmte etwa der IG-Vorsitzende Jörg Wagner, nachdem er in das eine oder andere Gespräch an den Tischen der fünf Zukunftsteams hineingelauscht hatte.

    Denkfabriken sorgen für Schwung
    Idar-Oberstein Birkenfeld
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