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Birkenfeld

Birkenfeld: Emil Morsch leitet nun den VdK-Ortsverband

Keine Hahnenkämpfe mehr, nicht in alten Wunden stochern, den Blick nach vorn richten: Wenn alles nach Emil Morschs Vorstellung läuft, wird die Zukunft des VdK-Ortsverbands (OV) eine friedliche sein. Morsch ist nach dem Rücktritt des gesamten Vorstands im März nun zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Auch die weiteren Vorstandsposten wurden beim außerordentlichen Ortsverbandstag am Samstag besetzt.

Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

Von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Dahmer

Ein unvoreingenommener Beobachter des Verbandstags in der Stefan-Morsch-Stiftung wäre kaum auf den Gedanken gekommen, dass die Reibereien endgültig vorbei sind. Kleine Feuer loderten auf, die Begründung eines Gewählten klang nicht nach voller Motivation: "Aus Liebe zum Ortsverband habe ich mich breitschlagen lassen", begründete Beisitzer Helmut Schmidt seine Kandidatur. Auch Emil Morsch war nicht restlos überzeugt, dass er den Großteil der Mitglieder hinter sich hat: Er wollte sich nur zur Wahl stellen, wenn mindestens 80 Prozent der Mitglieder damit einverstanden seien. So kam es.

Rückblick: Im März war der alte Vorstand zurückgetreten. Vorsitzender Artur Prümm und Kassenverwalter Bernd Wenzel erklärten, eine Zusammenarbeit mit dem Kreisvorsitzenden Manfred Naumann sei nicht mehr möglich. Der Kreisvorstand übernahm die Geschäfte des Ortsverbands, eine Zuordnung in benachbarte Verbände wurde diskutiert. Das aber wollte vor allem Morsch verhindern, er wurde Wortführer für einen weiter selbstständig handelnden Birkenfelder Ortsverein. Damit war er in der Pflicht. Er versuchte, Leute zumotivieren, für den Vorstand zu kandidieren. Er ließ sich von Naumann versichern, dass erst dann zur Wahl eingeladen werde, wenn die Besetzung klar sei. Viele der neuen Mitstreiter fand Morsch im politisch-sozialen Umfeld: Manfred Graf leitete früher die Feuerwehr, Christian Kreis arbeitet in der Morsch-Stiftung, Miroslaw Kowalski ist Stadtbürgermeister.

Kreisvorsitzender Naumann leitete die Sitzung. Mit seiner Erfahrung erstickte er aufkommende Debatten mit dem Hinweis auf vorgeschriebene Regularien im Keim. Etwa die Kontroverse, die sich nach einem Angebot des früheren Kassenverwalters Wenzel entzündete: Der Landesrevisor bot an, seinem Nachfolger Kreis zu helfen, bis der sich eingearbeitet hat: "Man ist immer froh, wenn man jemanden hat, der einem die Dinge erklärt, das Rad muss nicht immer neu erfunden werden." Davon aber wollte die Kassenverwalterin des Kreisverbands nichts hören. Eine Zuhörerin konterte: Es sei schade, wie "mit dem Herrn umgegangen wird" – wenn Wenzel ein solches Angebot mache, müsse man über seinen Schatten springen können. Morsch solle dafür sorgen, dass die Hahnenkämpfe zu Ende gehen.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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